SpaceX-Börsengang übertrifft Erwartungen und macht Musk zum ersten Billionär
Auf einen Blick
- SpaceX sammelte bei seinem Börsengang 86 Milliarden Dollar ein, übertraf damit die Erwartungen und machte Elon Musk zum ersten Billionär der Welt.
- Kritiker sehen darin eine Gefahr für die Demokratie und eine Folge von Ungleichheit.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
SpaceX's Börsengang brachte rund 86 Milliarden Dollar ein und machte Elon Musk zum ersten Billionär. Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich der Vermögenskonzentration.
Der US-Raumfahrtkonzern SpaceX stellt mit seinem Börsengang alle bisherigen in den Schatten. Das Unternehmen von Elon Musk nimmt rund 86 Milliarden Dollar ein und übertrifft damit die Erwartungen deutlich. Der erfolgreiche Start treibt auch den Tech-Boss in neue finanzielle Höhen.
Der US-Raumfahrtkonzern SpaceX hat mit seinem Börsengang am Freitag rund 86 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) eingesammelt und damit deutlich mehr als die mindestens erwarteten 75 Milliarden Dollar. Die beteiligten Banken hätten ihre Option ausgeübt und mehr Aktien verkauft als zunächst geplant, teilte SpaceX mit. Insgesamt wurden so 639 Millionen Aktien zum Ausgabepreis von je 135 Dollar verkauft.
Die Banken hätten Gebühren in Höhe von 500 Millionen Dollar erhalten. Für SpaceX blieben so 85,7 Milliarden Dollar. Die Aktie war an ihrem ersten Handelstag um mehr als 19 Prozent nach oben geschossen. Zum Wochenstart lag der Kurs rund sieben Prozent über dem Ausgabepreis.
SpaceX stellte mit seinem Börsengang alle bisherigen in den Schatten und machte Unternehmenschef Elon Musk zum ersten Billionär der Welt. Sein Vermögen stieg nach dem Börsenstart über die symbolische Marke von 1.000.000.000.000 Dollar, wie das Magazin "Forbes" auf seiner Echtzeit-Reichenliste bestätigte.
Bei SpaceX ist Musk Vorstandschef, Technikchef und Verwaltungsratsvorsitzender in einer Person. Seinen Einfluss will er mit dem Börsengang noch ausbauen. Dem Börsenprospekt zufolge kontrolliert Musk nun rund 85 Prozent der Stimmrechte bei SpaceX und hält 42 Prozent des Aktienkapitals - deutlich mehr als in anderen börsennotierten Unternehmen üblich.
Kritiker halten so viel Vermögen und Einfluss in der Hand eines einzigen Mannes für demokratiegefährdend. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres sagte, der Börsengang unterstreiche "das Problem der Ungleichheit". Jene, die davon profitierten, müssten "alles in ihrer Macht Stehende tun, um alle anderen zu unterstützen".
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
SpaceX-Aktie wird weiterhin stark performen, trotz Kritik an Ungleichheit.
Wahrscheinlich · Mittelfristig
Offene Fragen
- Wie wird sich Musks Einfluss auf SpaceX weiterentwickeln?
- Welche regulatorischen Hürden könnten noch auf SpaceX zukommen?



