Städte in Deutschland leiden unter Extremhitze: Klimaresilienz wird für Immobilien immer wichtiger
Glühender Asphalt und stehende Luft: Angesichts steigender Temperaturen müssen sich Städte anpassen. Zwei neue Studien zeigen, wo die größten Hitze-Hotspots liegen.
Auf einen Blick
- Deutsche Städte leiden zunehmend unter Extremtemperaturen von 40 Grad und mehr.
- Immobilieninvestoren müssen die Klimaresilienz stärker berücksichtigen.
- Zwei neue Studien der Deutschen Umwelthilfe und von Wüest Partner untersuchen die Hitzebelastung und Baumbedeckung in deutschen Städten.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Steigende Durchschnittstemperaturen führen zu extremer Hitze in urbanen Räumen.
Frankfurt. Glühender Asphalt, stehende Luft: Auch in Deutschland leiden Städte mehr als früher unter Extremtemperaturen von 40 Grad oder mehr. Angesichts weltweit steigender durchschnittlicher Temperaturen müssen sich die Menschen auf ein neues, schwierigeres Hitzeumfeld einstellen – und auch Stadtbild und Gebäude müssen angepasst werden.
„Wer heute in Immobilien investiert oder Bestände steuert, muss die zukünftige Klimaresilienz eines Standorts stärker berücksichtigen als bisher“, sagt Michael Heigl, der beim Beratungsunternehmen Wüest Partner den Nachhaltigkeitsbereich verantwortet. Umso wichtiger ist es für Immobilienbesitzer zu wissen, wo in Deutschland überhitzte Betonwüsten liegen. Und welche Städte gut abschneiden.
Das Handelsblatt hat dafür zwei jüngst erschienene Studien ausgewertet. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte alle 195 deutschen Städte, die mehr als 50.000 Einwohner haben. Die Analyse schaut darauf, wie viel Fläche in Städten von Bäumen oder hohen Sträuchern beschattet wird. Zudem erstellte Wüest Partner einen Hitzeindex, in welchen Städten und Quartieren es bei hohen Temperaturen besonders heiß wird.
Offene Fragen
- Welche konkreten Städte schneiden bei den Studien am besten ab?
- Wie wird die Klimaresilienz gesetzlich geregelt?





