Starmer entschuldigt sich bei Epsteins Opfern und räumt Fehler bei Mandelson-Ernennung ein
Konservative Parteichefin Badenoch wirft Premierminister Verantwortungsabwälzung vor - Rücktrittsforderungen aus eigenen Reihen
Auf einen Blick
- Der britische Premierminister Keir Starmer hat im Parlament Fehler bei der Ernennung des früheren Botschafters Peter Mandelson eingeräumt und sich bei den Opfern des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein entschuldigt.
- Er übernahm die volle Verantwortung für die Entscheidung, wies jedoch Vorwürfe zurück, von Mandelsons gescheiterter Sicherheitsüberprüfung gewusst zu haben.
- Die Opposition unter Führung der konservativen Parteichefin Kemi Badenoch kritisierte Starmer scharf und warf ihm vor, die Verantwortung auf Beamte abzuwälzen.
KI-generierte Zusammenfassung
Die Affäre um die Ernennung des früheren Botschafters Peter Mandelson bringt den britischen Premierminister Keir Starmer immer stärker in Bedrängnis. In einer kurzfristig einberufenen Sitzung des britischen Parlaments hat Starmer die Opfer Epsteins um Entschuldigung gebeten und Fehler eingeräumt. »Ich hätte Peter Mandelson nicht ernennen sollen«, so der Labour-Politiker. Für diese Entscheidung übernehme er die volle Verantwortung. Gleichzeitig hat Starmer Vorwürfe zurückgewiesen, er habe von der gescheiterten Sicherheitsüberprüfung Mandelsons gewusst. Diese Information sei ihm vorenthalten worden, so der Premier. Laut Starmer seien Beamte dafür verantwortlich, die sich aus Datenschutzgründen bewusst gegen eine Weitergabe entschieden hätten. Dieses Vorgehen bezeichnete er als »absolut unverzeihlich« und kündigte Reformen der entsprechenden Verfahren an. Die Opposition reagierte scharf. Die konservative Parteichefin Kemi Badenoch warf Starmer vor, die Verantwortung auf Mitarbeiter abzuwälzen. Anstatt selbst Konsequenzen zu ziehen, opfere er Beamte, kritisierte sie. Badenoch erinnerte zudem an frühere Aussagen Starmers, wonach Politiker zurücktreten müssten, wenn sie das Parlament in die Irre führten. »Steht er zu diesen Worten, oder gilt für ihn eine andere Regel als für alle anderen?«, sagte Badenoch. Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere führende Politiker, darunter der schottische Regierungschef John Swinney, den Rücktritt Starmers gefordert.






