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Steinmeier nimmt Amtssitz am Spreebogen in Betrieb
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Steinmeier nimmt Amtssitz am Spreebogen in Betrieb

Auf einen Blick

  • Bundespräsident Steinmeier hat sein neues Büro am Spreebogen bezogen.
  • Schloss Bellevue und das Bundespräsidialamt werden für bis zu acht Jahre saniert, was 601 Mio.
  • Die Standarte signalisiert den neuen Amtssitz.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bundespräsident Steinmeier hat sein neues Amtszimmer bezogen, da Schloss Bellevue und das Bundespräsidialamt saniert werden müssen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich acht Jahre.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Amtsgeschäfte in seinem neuen Dienstsitz am Spreebogen aufgenommen. Er bezog dort offiziell sein Amtszimmer. Damit ist der Auszug des Staatsoberhaupts aus Schloss Bellevue und seiner rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bundespräsidialamt abgeschlossen. Beide Gebäude werden in den kommenden Jahren grundlegend saniert.

Die Arbeiten sollen bis zu acht Jahre dauern. Dafür sind 601 Millionen Euro veranschlagt. Eingeplant sind aber auch schon weitere 259 Millionen Euro für noch nicht kalkulierbare Risiken sowie mögliche Baukostensteigerungen. Diese müssen allerdings nicht zwingend eintreten.

Nach außen sichtbar vollzog sich der Auszug aus Schloss Bellevue, indem am Vormittag die Standarte - ein goldfarbenes, quadratisches Tuch mit rotem Rand und dem Bundesadler in der Mitte - auf dem Dach eingeholt wurde. Eine Stunde später wurde sie am Übergangsquartier neu gesetzt. Die Standarte signalisiert, dass dieses nun der Amtssitz ist.

Rückkehr des Staatsoberhaupts ins Schloss Bellevue dauert lang

Für Steinmeier bedeutet dies, dass er nicht wieder ins Schloss Bellevue einziehen wird. Seine Amtszeit endet im März kommenden Jahres. Wer immer ihm nachfolgt, wird seine erste Amtszeit ebenfalls in dem Ausweichquartier verbringen. In dem modernen Bau, der zwischen Kanzleramt und Hauptbahnhof liegt, werden auch repräsentative Veranstaltungen wie Staatsbankette stattfinden. Später sollen in das Gebäude Bundesbehörden einziehen.

Im 1785 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Schloss Bellevue wird nun zunächst der genaue bauliche Zustand festgestellt. Dabei sind böse Überraschungen nicht ausgeschlossen. Bislang steht fest, dass das Dach undicht ist, die Lüftungsanlagen nicht mehr richtig funktionieren und die Fenster nicht einbruchs- und schusssicher sind. Zudem zeigen sich an der Fassade Risse und an den Geschossdecken Korrosion.

Offene Fragen

  • Wer wird Nachfolger von Steinmeier?
  • Wann genau beginnt die Sanierung?

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This article was originally published by Die Zeit.

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