Stihl und Kärcher kooperieren bei Akkus für Profigeräte
Auf einen Blick
- Stihl und Kärcher, ehemals Konkurrenten, bilden eine strategische Partnerschaft, um künftig gemeinsame 36-Volt-Akkus für professionelle Geräte zu nutzen.
- Ziel ist ein leistungsstarker Standard für Kunden wie kommunale Bauhöfe.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Stihl und Kärcher, traditionell Konkurrenten in bestimmten Produktlinien, haben sich nach einer Phase angespannter Beziehungen auf eine strategische Partnerschaft geeinigt. Stihl hatte vor rund zehn Jahren Hochdruckreiniger ins Sortiment aufgenommen und Kärcher reagierte mit der Erweiterung seines Programms.
Winnenden. Lange galt ein solcher Schritt als kaum vorstellbar: Stihl und Kärcher nutzen in ihren Produkten für professionelle Anwender künftig die gleichen Akkus. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, Kunden wie beispielsweise kommunalen Bauhöfen einen gemeinsamen, leistungsstarken Standard bei Geräten mit 36 Volt zu bieten. Stihl stellt Motorsägen, Garten- und Forstgeräte her, Kärcher ist für Reinigungsgeräte bekannt.
Die neue Liaison überrascht: Das Verhältnis der beiden Familienunternehmen hatte sich spürbar abgekühlt, seit sie sich bei einzelnen Produktlinien direkt konkurrieren. Vor rund zehn Jahren nahm Stihl Hochdruckreiniger ins Sortiment auf – ausgerechnet im angestammten Kernbereich von Kärcher.
Zunächst ließ Stihl die Geräte von einem Kärcher-Wettbewerber fertigen, inzwischen produziert der Konzern sie in einem eigenen Werk in China. Kärcher reagierte seinerseits und erweiterte das Programm etwa um Laubbläser.
Die Phase der Scharmützel scheint nun vorerst beendet. „Das Verhältnis war in der Vergangenheit zeitweise angespannter“, räumt Stihl-Chef Michael Traub ein. Man habe jedoch die Eigentümer von einer engeren Zusammenarbeit überzeugen können.
Offene Fragen
- Wie schnell wird der gemeinsame Akku-Standard umgesetzt?
- Welche Auswirkungen hat die Partnerschaft auf Wettbewerber?






