Thomas Müller unterstützt Manuel Neuers Comeback im DFB-Tor
Auf einen Blick
- Thomas Müller befürwortet Manuel Neuers Rückkehr ins deutsche Tor, kritisiert aber die Kommunikation von Bundestrainer Nagelsmann.
- Müller sieht Neuer als beste Option, wenn fit, und lobt Baumann als starke Alternative.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Thomas Müller, a former German international, commented on the national team's goalkeeping situation. He believes Manuel Neuer's comeback is justified on sporting grounds, despite communication issues from coach Julian Nagelsmann. Müller also noted that Baumann is a strong alternative.
Der frühere Nationalspieler Thomas Müller hält das Comeback seines alten Weltmeisterkollegen Manuel Neuer in der Fußballnationalmannschaft für richtig. Zugleich sieht er Versäumnisse in der Ansprache von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
»Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war«, sagte er im ran-Interview : »Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar.«
Neuer, 40, zeige, »dass er, wenn er sich körperlich gut fühlt, aus meiner Sicht einfach die beste Figur im Tor macht«. Dabei gehe es aber um Nuancen und »ein Gefühl. Und deswegen brauchen wir uns gar keine Sorgen machen«, sagt Müller. »Denn wir haben es ja gesehen: Baumann ist nicht nur von seinen Torwartfähigkeiten, sondern auch vom Kopf her so gut – wenn Manu nicht kann, dann ist er da.«
Müller, der einst als Spieler unter Nagelsmann beim FC Bayern spielte, ist mittlerweile in Vancouver aktiv. Für die Nationalelf spielt er nicht mehr, das Turnier begleitet er aber als Experte bei MagentaTV.
Die Diskussion, wer im deutschen WM-Tor stehen soll, beschäftigte Fußball-Deutschland im Vorfeld der Kader-Nominierung für die Weltmeisterschaft. Nagelsmann plante ursprünglich mit Marc-André ter Stegen. Der verletzte sich aber. Daraufhin sagte der Bundestrainer, er setze auf Hoffenheim-Keeper Baumann.
Die Gerüchte um ein Comeback des eigentlich vor zwei Jahren zurückgetretenen Neuer rissen aber nie ab. Der Weltmeister von 2014 leistete sich zwar einige Patzer in der Rückrunde, zeigte bei Spielen gegen Real Madrid oder Paris Saint-Germain aber, dass er noch immer zur Weltklasse gehört.
Nagelsmann vermied wochenlang ein Bekenntnis zu Baumann und ließ die Debatte laufen, ehe er sich für Neuer entschied.
Baumann selbst, der den angeschlagenen Neuer zuletzt bei zwei Testspielen vertreten hat, sagte jüngst bei RTL: »Anfangs war es natürlich hart, das war nicht ganz cool von meinem Gefühl her.« Dennoch werde er weiter alles geben. »Es ist eine WM, ich möchte der Mannschaft helfen.« Auch sein Verhältnis zu Neuer sei »gut, nach wie vor«, betonte er. »Wir werden beide alles für die Mannschaft und für den Erfolg tun.«
Neuer nahm mittlerweile das Training wieder auf und soll bis zum WM-Auftakt fit sein.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes hieß es, Müller spiele in Toronto. Tatsächlich läuft er mittlerweile für die Vancouver Whitecaps auf. Wir haben die Stelle korrigiert.
Offene Fragen
- Will Neuer be the undisputed starter for the World Cup?
- How will Nagelsmann manage the goalkeeping situation moving forward?
- What was the exact nature of the communication issues?
- How will Baumann react if he is not the primary starter?




