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Trump: Angereichertes Uran aus Iran soll in USA oder anderswo zerstört werden
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Die Zeit25.5.2026Welt1 Min. LesezeitGermany

Trump: Angereichertes Uran aus Iran soll in USA oder anderswo zerstört werden

Auf einen Blick

  • US-Präsident Donald Trump fordert die Zerstörung von angereichertem Uran aus dem Iran, entweder in den USA oder vor Ort.
  • Dies ist ein zentraler Streitpunkt in Verhandlungen über ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs.

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Das im Iran bereits angereicherte Uran soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump in den USA oder an einem anderen Ort zerstört werden. Entweder es werde «sofort» an die USA übergeben, um in die Vereinigten Staaten gebracht und dort zerstört zu werden, oder in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Iran vor Ort oder andernorts zerstört, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Der Prozess solle von Atomenergie-Experten überwacht werden, meinte Trump - und verwies auf die «Atomenergie-Kommission». Unklar war zunächst, ob er damit eine US-Behörde oder möglicherweise die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO mit Sitz in Wien meint.

Offen blieb auch, ob Trump einen aktuellen Stand aus Verhandlungen rund um ein mögliches Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs spiegelte - also ob es bislang nur eine Forderung ist, die die US-Regierung in den Gesprächen erhebt oder ob das ein bereits vereinbarter Bestandteil des Deals sein könnte. Der Umgang mit etwa 400 Kilogramm an hochangereichertem Uran Teherans ist ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen. Am Wochenende hatte Trump angekündigt, dass ein Rahmenabkommen «weitgehend» ausgehandelt worden sei.

Israel und die USA waren am 28. Februar gemeinsam gegen den Iran in den Krieg gezogen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte am Sonntag mit, bei einem Telefongespräch mit Trump am Vorabend seien sich beide einig gewesen, «dass jedes endgültige Abkommen mit dem Iran die nukleare Gefahr beseitigen muss». Dies bedeute, dass die iranischen Anlagen zur Urananreicherung abgebaut und die Bestände an hochangereichertem Uran aus dem Land entfernt werden müssten.

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This article was originally published by Die Zeit.

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