Trump befreit schottischen Whisky von Zöllen zu Ehren des Königspaars
US-Präsident kündigt Handelserleichterung nach Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla an
Auf einen Blick
- US-Präsident Trump hat nach dem Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla angekündigt, schottischen Whisky von Zöllen zu befreien.
- Der Schritt soll zu Ehren des britischen Königspaars erfolgen und die Zusammenarbeit zwischen Schottland und dem US-Bundesstaat Kentucky stärken.
- Die Partnerschaft zwischen beiden Regionen basiert auf dem Austausch gebrauchter Bourbonfässer.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Staatsbesuch von König Charles III. galt als diplomatischer Drahtseilakt, da die britisch-amerikanischen Beziehungen unter anderem durch den Irankrieg belastet waren. Trump gilt als Fan des britischen Königshauses.
US-Präsident Donald Trump will »zu Ehren« des britischen Königspaars schottischen Whisky von Zöllen ausnehmen. »Der König und die Königin haben mich dazu gebracht, etwas zu tun, was sonst niemand geschafft hat, und das fast ohne darum zu bitten«, schrieb Trump nach einem mehrtägigen Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla in den USA auf der Plattform Truth Social.
Für den Monarchen galt der Besuch als diplomatischer Drahtseilakt, weil die Beziehungen beider Länder zuletzt unter anderem durch den Irankrieg strapaziert wurden. Trump war in seinem Post nun voll des Lobes für das Königspaar. Der Schritt erfolge »zu Ehren des Königs und der Königin des Vereinigten Königreichs, die soeben das Weiße Haus verlassen haben und bald in ihr wundervolles Land zurückkehren werden«, schrieb der Republikaner, der als Fan des britischen Königshauses gilt.
Er werde Zölle und Beschränkungen für Whisky aufheben, die die Zusammenarbeit zwischen Schottland und dem US-Bundesstaat Kentucky in diesem Bereich beträfen, erklärte Trump. Dabei erwähnte er auch Holzfässer, wurde allerdings nicht konkret.
Zwischen Schottland und Kentucky gibt es eine tief verwurzelte Partnerschaft in der Destillerie. Während echter Bourbon in den USA ausschließlich in neuen Eichenholzfässern reifen darf, gibt es für Scotch keine entsprechende Vorschrift. Nach der Bourbon-Herstellung haben die Produzenten keine Verwendung mehr für ihre Fässer – diese gehen dann oft nach Schottland, da die dann gebrauchten Fässer weniger Holzaromen abgeben und dem Whisky subtilere Geschmacksnoten verleihen.
Schafft Trump jetzt den Zoll auf schottischen Whisky ab, stärkt das die Nachfrage in den USA an. Das wiederum dürfte die Produktion in Schottland ankurbeln und die Nachfrage nach Holzfässern aus Kentucky steigern. Die Brenner im US-Bundesstaat haben nach Angaben des US-Spirituosenverbandes mit immensen Exportrückgängen zu kämpfen, nachdem der Hauptabnehmer Kanada zum Boykott von US-Spirituosen aufgerufen hatte. Auch Handelsbarrieren wie Zölle sorgten für einen Umsatzschwund.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Handelserleichterungen zwischen USA und UK könnten folgen
Möglich · Innerhalb von Monaten
Steigerung der schottischen Whisky-Exporte in die USA
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Kentucky's Fassproduzenten profitieren von erhöhter Nachfrage
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Wann genau treten die Zollbefreiungen in Kraft?
- Wie hoch sind die betroffenen Zölle konkret?
- Gibt es weitere Zugeständnisse an das Königspaar?



