Trump bestätigt US-Hilfe für schwächelnden Yen
Auf einen Blick
- Donald Trump bestätigte, dass die USA Japan bei der Stützung des schwächelnden Yen geholfen haben, was er als "Zeichen der Freundschaft" bezeichnete.
- Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte die koordinierte Maßnahme, um übermäßige Volatilität einzudämmen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die USA haben Japan bei der Stützung des Yen geholfen, der auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren gefallen war, unter anderem aufgrund höherer US-Zinsen und steigender Erdölpreise im Zuge des Irankriegs.
Donald Trump hat bestätigt, dass die USA Japan bei der Stützung der schwächelnden Landeswährung Yen geholfen haben. Der US-Präsident sprach am Sonntag an Bord der »Air Force One« vor Journalisten von einem »Zeichen der Freundschaft«: »Sie haben einen schwächelnden Yen und wollten ein bisschen Unterstützung. Wir sind immer da, um Japan zu helfen.« Der Eingriff komme auch der Weltwirtschaft zugute, sagte Trump.
Staatliche Währungsinterventionen kommen nur relativ selten vor. Zuletzt gab es eine solch bilateral abgestimmte Maßnahme zwischen Tokio und Washington Ende der Neunzigerjahre. Zudem intervenierten 2011 die G7-Staaten gemeinsam am Devisenmarkt, um den Yen nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe von Fukushima zu stützen.
In Tokio bestätigte auch Japans Finanzministerin Satsuki Katayama das gemeinsame Eingreifen ihres Landes und der USA. Ihr Ministerium habe in Koordination mit dem US-Finanzministerium Yen gekauft, um »übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen« der japanischen Landeswährung einzudämmen, sagte sie am Montag. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Maßnahmen am Devisenmarkt ergreifen.
Die »Financial Times« hatte am Freitag berichtet, dass die USA an der Seite Japans geholfen hatten, den Yen zu stützen. Demnach verkaufte die Zweigstelle der US-Notenbank Fed in New York für das US-Finanzministerium Euro und kaufte dafür Yen. Die japanische Landeswährung war zuvor auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren gerutscht – unter anderem eine Folge von höheren US-Zinsen und steigenden Erdölpreisen im Zuge des Irankriegs.
Offene Fragen
- Wie nachhaltig ist die aktuelle Intervention?
- Werden weitere Maßnahmen am Devisenmarkt nötig sein?




