Trump droht EU mit Zöllen wegen Google-Strafe
US-Präsident reagiert auf Rekordbuße von 890 Millionen Euro
Auf einen Blick
US-Präsident Donald Trump hat die EU wegen der Rekordbuße von 890 Millionen Euro gegen Google mit Zöllen gedroht und spricht von einem 'illegalen und unethischen Vorgehen'.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die EU hat Google mit einer Rekordbuße belegt, was zu einer Reaktion Trumps führte.
US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union wegen einer neuen Wettbewerbsstrafe für den Google-Konzern mit »erheblichen« Zöllen gedroht. Die EU werde einen »sehr hohen Preis« für die Rekordbuße von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social.
Derartige Strafzahlungen seien ein »illegales und höchst unethisches Vorgehen«. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit der angeblichen »Abzocke amerikanischer Unternehmen« und damit auch der Steuerzahler. Dabei nannte er neben Google die Konzerne Meta und Amazon, die in der Vergangenheit ebenfalls Bußgelder zahlen mussten.
Trump dürfte sich damit auf den Paragrafen 301 des US-Handelsgesetzes von 1974 berufen. Dieser räumt der Regierung die Möglichkeit ein, bei nachweislich »ungerechtfertigten, unangemessenen oder diskriminierenden« Handelspraktiken aktiv zu werden und etwa Zölle zu erheben. Voraussetzung dafür ist, dass zuvor Untersuchungen durchgeführt, Kommentare eingeholt und Anhörungen abgehalten wurden.
Die EU-Kommission hatte die Strafe in Höhe von 890 Millionen Euro (eine Milliarde US-Dollar) gegen Google am Donnerstag verhängt. Die Brüsseler Wettbewerbshüter werfen dem Techkonzern unter anderem vor, bei der Anzeige von Google-Suchergebnissen eigene Dienste zu bevorzugen und damit Konkurrenten zu benachteiligen.
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