Trump droht mit Strafzöllen wegen Digitalsteuern
Auf einen Blick
- US-Präsident Trump droht europäischen Ländern mit 100% Strafzöllen auf Importgüter, falls diese Digitalsteuern für US-Unternehmen einführen.
- Frankreich hält an seiner 3%igen Abgabe fest, trotz Trumps Drohung mit Zöllen auf französischen Wein.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
US-Präsident Trump droht europäischen Ländern mit Strafzöllen, falls diese Digitalsteuern für US-Unternehmen einführen. Frankreich hält an seiner Abgabe fest.
US-Präsident Donald Trump hat allen Ländern, die eine Digitalsteuer für US-Unternehmen einführen, mit Strafzöllen von 100 Prozent auf sämtliche Importgüter gedroht.
Zahlreiche europäische Staaten diskutierten derzeit über eine solche Abgabe und einige stünden kurz vor der Umsetzung, erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Die neuen Zölle würden alle bestehenden oder geplanten Handelsabkommen mit den USA außer Kraft setzen.
Im Zentrum des Streits steht vor allem Frankreich, das seit 2019 eine Digitalsteuer von drei Prozent auf die Umsätze großer Technologiekonzerne wie Apple oder Google erhebt.
Präsident Emmanuel Macron hatte in der vergangenen Woche vor dem G7-Gipfel betont, sein Land werde sich dem Druck Trumps nicht beugen und die Abgabe beibehalten.
Trump hatte angekündigt, für diesen Fall einen Zoll von 100 Prozent auf französischen Wein zu verhängen.
Die französische Abgabe greift bei Unternehmen, deren Umsatz im Land 25 Millionen Euro und weltweit 750 Millionen Euro übersteigt.
Auch die Bundesregierung hatte überlegt, eine solche Abgabe einzuführen.
EU betont Recht auf souveräne Entscheidungen
Offene Fragen
- Werden weitere Länder Digitalsteuern einführen?
- Wie wird die EU auf die US-Drohung reagieren?
- Werden die Strafzölle tatsächlich verhängt?




