Trump: Einigung im Ukrainekrieg näher, als Menschen glauben
Auf einen Blick
- US-Präsident Donald Trump äußert sich optimistisch über ein Ende des Ukrainekriegs.
- Nach einem Telefonat mit Putin sei er sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle.
- Auch Selenskyj wünsche sich ein Ende.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Artikel berichtet über die jüngsten Entwicklungen im Ukrainekrieg, einschließlich diplomatischer Bemühungen, militärischer Angriffe und der Vorbereitung auf den NATO-Gipfel in Ankara.
Liveblog Ukrainekrieg :
Trump: Einigung im Ukrainekrieg näher, „als die Menschen glauben“
06.07.2026, 15:00Lesezeit: 1 Min.
US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz im Anschluss an den letzten NATO-Gipfel in Den Haag. (Archivbild)AP Photo/Alex Brandon
Nach einem Telefonat mit Putin sei er sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle +++ Ukraine greift westsibirsche Region Omsk mit Drohnen an +++ Britische F-35-Kampfflugzeuge fangen russisches Flugzeug ab +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Trump: Einigung im Ukrainekrieg ist näher als viele denken
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich vor dem NATO-Gipfel optimistisch über mögliche Fortschritte bei den Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine geäußert. Nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei er sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle. „Präsident Putin will, dass es endet. Das kann ich Ihnen sehr deutlich sagen“, erklärte Trump im Weißen Haus.
Auf die Frage, warum Putin nach dem Telefonat dennoch offensichtlich keinen ausreichenden Druck zu verhandeln verspüre, sagte Trump, man sei mit Russland und der Ukraine in Gesprächen. Eine Einigung sei näher, „als die Menschen glauben“. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wolle ein Ende des Kriegs.
Mit Blick auf den Gipfel sagte Trump: „Wir werden darüber sprechen, und ich glaube, wir werden es schaffen. Ich glaube, wir werden den Krieg beenden.“ Das zweitägige Treffen beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara.
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Die ukrainische Luftverteidigung konnte bei dem nächtlichen Angriff keine der insgesamt 29 eingesetzten ballistischen Raketen abschießen. Bereits seit Längerem weist Präsident Wolodymyr Selenskyj auf zur Neige gehende Vorräte bei der Flugabwehrmunition hin. Drohnen und Marschflugkörper, für deren Abwehr keine Patriot-Systeme gebraucht werden, konnten hingegen größtenteils abgewehrt werden. Die Details zu dem jüngsten russischen Großangriff hat mein Kollege Stefan Locke für Sie aufgeschrieben.
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Ukraine greift westsibirsche Region Omsk mit Drohnen an
Die russische Region Omsk in Westsibirien wird nach Angaben des örtlichen Gouverneurs von ukrainischen Drohnen attackiert. Mehrere Drohnen hätten das nördliche Industriezentrum von Omsk erreicht, teilte Gouverneur Witali Chotsenko auf Telegram mit. Dies ist einer der ukrainischen Drohnenangriffe mit der größten Reichweite seit Kriegsbeginn.
Omsk liegt rund 2700 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernt nahe der Grenze zu Kasachstan. Die Rettungsdienste seien im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen, teilte der Gouverneur weiter mit. Zu den genauen Zielen des Angriffs machte er keine Angaben. Am nördlichen Stadtrand von Omsk befindet sich die Gazpromneft-Raffinerie, die größte Ölraffinerie Russlands. Die Ukraine nimmt verstärkt solche Anlagen ins Visier, was in Russland zu Treibstoffengpässen führt.
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Ukraine greift Schiffe der russischen Schattenflotte an
Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben zwei Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte angegriffen. Diese haben demnach jeweils rund 7000 Tonnen Treibstoff geladen und befinden sich auf dem Weg vom westrussischen Hafen Taganrog am Asowschen Meeres zu der von Russland annektierten Halbinsel Krim, teilte der ukrainische Drohnen-Kommandeur Robert Browdi im Kurznachrichtendienst Telegram mit.
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Britische F-35-Kampfflugzeuge fangen russisches Flugzeug ab
Bei einem Vorfall im Nordatlantik haben britische Kampfflugzeuge ein russisches Patrouillenflugzeug abgefangen. Wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte, war die russische Maschine zuvor einem Kampfverband um den Flugzeugträger HMS Prince of Wales zu nahe gekommen.
Die Tupolew sei unnötig nahe an den Verband herangeflogen, habe mehrere Sonarbojen abgeworfen und nicht auf Kontaktversuche reagiert, so die Mitteilung. „Diese Aktivität war nicht sicher und unprofessionell“, hieß es weiter. Zwei Kampfflugzeuge vom Typ F-35 seien daraufhin von dem Flugzeugträger aufgestiegen und hätten die russische Maschine abgefangen und begleitet, bis sie das Gebiet verlassen habe.
Der Kampfverband um die HMS Prince of Wales ist im hohen Norden im Rahmen eines NATO-Einsatzes unterwegs, um die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik sicherzustellen.
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Kiew verbreitet Aufnahmen eigener Soldaten in Kostjantyniwka
Das zum Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine gehörende „Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation“ hat in sozialen Medien Videoaufnahmen verbreitet, die ukrainische Soldaten in Kostjantyniwka zeigen sollen. Russland hatte vor dem Wochenende die Einnahme der Stadt im Donbass vermeldet, dem Kreml-Berater Jurij Uschakow zufolge informierte Putin Trump am Wochenende auch telefonisch über russische Fortschritte an der Front.
Kiew aber widerspricht der russischen Behauptung, die Stadt sei bereits an die Besatzer gefallen. Als Beweis dafür sollen auch die Aufnahmen dienen, die nun veröffentlicht wurden. Der ukrainische Kartendienst Deepstate markiert einen großen Teil der Stadt inzwischen als graue Zone, die von keiner der beiden Seiten kontrolliert wird. Der Westteil der Stadt hingegen wird laut Deepstate noch immer von der Ukraine kontrolliert.
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Von der Leyen: Kiews Flugabwehr wird Thema bei NATO-Gipfel
Der dringende Bedarf der Ukraine an zusätzlicher Flugabwehr wird EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zufolge Thema beim NATO-Gipfel in dieser Woche in der Türkei sein. Russland habe in der Nacht wieder Zivilisten aus der Luft angegriffen, schreibt von der Leyen auf der Plattform X mit Blick auf die jüngsten Angriffe auf Kiew. Dabei seien mehr als 400 Drohnen und Raketen zum Einsatz gekommen. „Die Ukraine braucht dringend mehr Luftabwehr. Wir werden dies diese Woche in Ankara beim NATO-Gipfel besprechen“, erklärt sie. Der Druck auf Russland werde weiter erhöht, bis das Blutvergießen ein Ende habe.
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Selenskyj fordert mehr Unterstützung bei Flugabwehr
Nach dem schweren Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew in der Nacht auf Montag hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die NATO zu mehr Hilfe bei der Flugabwehr aufgerufen. „Es ist äußerst wichtig, dass die Welt, allen voran Amerika und unsere europäischen Partner, vom NATO-Gipfel starke Entscheidungen zur Unterstützung unserer Luftabwehr und zum Schutz von Zivilisten mitbringen“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Seinen Angaben nach hat Russland bei dem Angriff in Kiew elf Menschen getötet und etwa 60 verletzt. Auch im Umland gebe es drei Tote und 16 Verletzte, schrieb er.
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Ukraine greift russische Häfen an
Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind die russischen Ostseehäfen Wysozk und Ust-Luga nach örtlichen Angaben beschädigt worden. Ust-Luga ist einer der wichtigsten russischen Exporthäfen für Öl. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Alexander Drosdenko wurden in der Gegend 56 Drohnen abgeschossen.
Auch aus anderen russischen und von Russland kontrollierten Gebieten melden die Behörden Angriffe: Auf der Krim kam es in Sewastopol zu einem Stromausfall, in Kertsch wurde eine Frau getötet. In der Region Kaluga rund 190 Kilometer südlich von Moskau geriet nach einem Drohneneinschlag ein Industriegelände in Brand.
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Zahl der Opfer steigt nach russischem Angriff auf Kiew
Nach dem nächtlichen russischen Angriff auf Kiew steigt die Opferzahl ukrainischen Angaben zufolge weiter. Inzwischen seien neun Tote geborgen worden, teilt der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mit. Da die Rettungsarbeiten andauerten, könne die Zahl noch weiter steigen.
Insgesamt hat Russland bei dem Angriff nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 68 Raketen und 351 Drohnen eingesetzt. Davon habe die Luftabwehr 37 Raketen und 326 Drohnen abgeschossen oder unschädlich gemacht. Das russische Verteidigungsministerium erklärt, es seien Militär- und Energieanlagen in der ukrainischen Hauptstadt mit Präzisionswaffen sowie Militärflugplätze in anderen Regionen angegriffen worden.
Schäden in Kiew: Rettungskräfte bei einem getroffenen Wohnhaus. AFP
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Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Ankara
US-Präsident Donald Trump will am Rande des bevorstehenden NATO-Gipfels in der Türkei mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammentreffen. Bei der für Mittwoch geplanten Begegnung solle erörtert werden, wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine beendet werden könne, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter am Sonntag.
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Mathias Peer
Außenexperte der Union fordert Druck auf China
Kurz vor Beginn des NATO-Gipfeltreffens in Ankara hat der Unions-Außenexperte Jürgen Hardt (CDU) mit Blick auf den Ukraine-Krieg eine klare Ansage an China gefordert. „China spielt für Russlands Fähigkeit, seinen Angriffskrieg fortzusetzen, eine erhebliche Rolle“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deshalb müsse die NATO hier Klartext sprechen: „Wer Moskaus Rüstungsbasis stützt, trägt Mitverantwortung für die Verlängerung dieses Krieges. Diese Realität offen anzusprechen, ist kein Eskalationsschritt, sondern Ausdruck strategischer Ehrlichkeit“, betonte Hardt.
Der CDU-Politiker forderte auch einen härteren Kurs der NATO gegenüber Russland. Der Gipfel müsse vor allem politische Geschlossenheit demonstrieren, sagte er.
„Moskau darf keinen Zweifel daran haben, dass die Unterstützung für die Ukraine ungebrochen ist.“
Unions-Außenexperte Jürgen Hardt
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Mathias Peer
Hausbewohner sitzen nach Angriff in Gebäude fest
Bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew ist Behördenangaben zufolge ein Wohnhaus schwer beschädigt worden. Die örtlichen Behörden vermuten, dass Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. In dem Gebäude im historischen Stadtteil Podil säßen auch mehrere Bewohner des Hauses im siebten bis neunten Stockwerk fest, teilte Bürgermeister Witali Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. In anderen Bezirken stürzten Trümmerteile von Drohnen ab.
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Mathias Peer
Russland fliegt neue Luftangriffe
Kurz nach Mitternacht waren in der Hauptstadt Kiew laut Behördenangaben und Medienberichten Alarmsirenen und heftige Explosionen zu hören. Demnach wurde fast in allen Landesregionen Luftalarm ausgelöst. In Kiew wurden nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet und 24 weitere verletzt.
Der Leiter der städtischen Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, teilte auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit, dass Raketen und Drohnen Wohnblöcke und andere Gebäude getroffen hätten.
Angeblich setzten die Angreifer neben zahlreichen Drohnen auch Dutzende Marschflugkörper und Raketen ein. Marschflugkörper können besser manövriert und wegen ihrer geringen Flughöhe nicht so leicht vom Radar der Luftabwehr erfasst werden, dafür sind ballistische Raketen aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren. Während die ukrainische Flugabwehr eine relativ hohe Trefferquote gegen russische Drohnen und Marschflugkörper hat, ist sie gegen ballistische Raketen weitgehend machtlos.
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte am Sonntag davor gewarnt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin noch vor Beginn des NATO-Gipfels in der Türkei am Dienstag schwere Luftangriffe befehlen dürfte. Dabei berief er sich auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes.
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Bericht: Russische Hacker stehlen Log-ins britischer Beamter
Russische Hacker sollen einem Medienbericht zufolge die Anmeldedaten britischer Regierungsbeamter gestohlen und sich Zugang zu deren E-Mail-Konten verschafft haben. Laut dem britischen „Telegraph“ nutzten die Angreifer dabei eine Schwachstelle im Sicherheitssystem aus und setzten zuvor gestohlene Daten ein, um Barrieren zum Schutz kritischer Infrastruktur zu umgehen.
Der am Sonntagabend noch andauernde Angriff ist demnach als „FortiBleed“ bekannt. Eine staatliche russische Beteiligung an dem Angriff ist nach Einschätzung von Sicherheitsforschern bislang nicht nachgewiesen. Laut einer Liste der kompromittierten Konten, die dem „Telegraph“ vorliegt, wurden Zugangsdaten von Mitarbeitern des Außenministeriums im Ausland sowie von Kommunalbeamten in ganz Großbritannien abgegriffen. Dazu gehörten etwas Konten von IT-Mitarbeitern britischer Botschaften in Thailand und auf Mauritius sowie von Mitarbeitern der zentralenglischen Grafschaft Derbyshire und des Londoner Stadtbezirks Waltham Forest.
Der Angriff umfasste demnach E-Mail-Adressen und die dazugehörigen Passwörter. In Dark-Web-Foren würden die Zugangsdaten zum Verkauf angeboten. Unter den zum Verkauf stehenden Zugangsdaten befinden sich laut dem Bericht etwa Anmeldedaten für den nationalen Gesundheitsdienst NHS, Energieversorger sowie wichtige Arzneimittellieferanten im ganzen Land.
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Quelle: F.A.Z.Artikelrechte erwerben
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Trump wird auf dem NATO-Gipfel eine Einigung im Ukrainekrieg anstreben.
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- Wie wird China auf den Druck der NATO reagieren?
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