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Trump feiert 80. Geburtstag mit UFC-Kampf vor dem Weißen Haus
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Tagesschau Ausland15.06.2026Politik2 dk okumaGermany

Trump feiert 80. Geburtstag mit UFC-Kampf vor dem Weißen Haus

Auf einen Blick

  • US-Präsident Donald Trump feierte seinen 80.
  • Geburtstag mit einer UFC-Kampfsportveranstaltung vor dem Weißen Haus.
  • Über 4.000 Zuschauer, darunter Kabinettsmitglieder und Mark Zuckerberg, verfolgten die Kämpfe.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

US-Präsident Donald Trump feierte seinen 80. Geburtstag mit einer UFC-Veranstaltung vor dem Weißen Haus. Kritiker bemängelten die Nutzung des Amtssitzes für eine umstrittene Sportveranstaltung.

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US-Präsident Donald Trump hat seinen 80. Geburtstag mit der Verkündung einer ersten Einigung für ein Ende des Iran-Kriegs und einer Kampfsportveranstaltung gefeiert. Nur wenige Stunden nachdem Trump auf Truth Social eine Vereinbarung mit Iran bestätigte, begannen die Wettkämpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (USC) auf dem Rasen des Weißen Hauses, bei denen Kämpfer in einem achteckigen Käfig aufeinander eindroschen.

UFC-Boss Dana White ist ein Freund Trumps und unterstützte ihn auch im Wahlkampf. Zu Beginn des Events traten sie gemeinsam auf den Balkon des Weißen Hauses. "Happy Birthday“-Rufe ertönten aus der Menge. Die Nationalhymne wurde angestimmt. Jets flogen über die gewaltige Kuppelkonstruktion namens "The Claw"(die Kralle), die über der Kampfarena errichtet worden war und das Weiße Haus überragte.

Tausende Zuschauer vor dem Amtssitz

Trump war einer von mehr als 4.000 Zuschauern, die sich direkt vor seinem Amtssitz die martialischen Käfigkämpfe ansahen. Vor Ort waren auch viele Kabinettsmitglieder, Trumps Familie und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Auch FBI-Direktor Kash Patel und der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson waren unter den Zuschauern. Tausende weitere verfolgten die Veranstaltung auf Großbildschirmen auf der nahegelegenen National Mall.

Der US-Präsident gilt als Fan der Mixed Martial Arts - einem oft blutigen Kampfsport, der Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu Jitsu vereint.

Trump beglückwünschte die Sieger persönlich mit Händedruck. Als Hauptkämpfer war der in Deutschland geborene georgische Leichtgewichts-Champion Ilia Topuria angekündigt, der gegen seinen Rivalen Justin Gaethje in den Käfig trat. Für das Spektakel waren insgesamt 14 Mixed-Martial-Arts-Kämpfer gebucht.

Klage gegen Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus ohne Erfolg

Kritiker hatten Trump vorgeworfen, das Weiße Haus zu entwürdigen und das Land mit der umstrittenen Veranstaltung weiter zu spalten. Die Anti-Korruptions-Organisation Public Integrity Project hatte versucht, den Käfigkampf kurzfristig mit einer Klage zu stoppen, diese wurde jedoch abgewiesen.

Käfigkämpfe sind wegen ihrer Brutalität umstritten. Blutende Platzwunden, Gehirnerschütterungen und Brüche sind bei der brachialen Sportart keine Seltenheit.

Nach Angaben Trumps übernahm die UFC die Kosten der Veranstaltung. Gerichtsdokumenten zufolge wurden jedoch erhebliche staatliche Ressourcen eingesetzt. Zudem kündigte die UFC eine Sonderprämie von 250.000 Dollar für die Sieger des Abends an, die gemeinsam mit der Kryptowährungsfirma World Liberty Financial finanziert werden sollte. Das Unternehmen gehört teilweise der Familie Trump.

Die US-Protestbewegung "No Kings" wirft dem Präsidenten schon seit seinem erneuten Amtsantritt vor rund anderthalb Jahren autoritäres Gebaren vor. Sie hatte zu Trumps Geburtstag zu neuen Protesten aufgerufen

Offene Fragen

  • Wie hoch waren die tatsächlichen staatlichen Ressourcen?
  • Wie wird die Einigung mit Iran weiterverhandelt?

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This article was originally published by Tagesschau Ausland.

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