Eilmeldung
KR백령도·대청도 강풍주의보 발효CN西江肇庆封开段水位超警戒 实施临时交通管制DENato-Gipfel in Ankara: Westliche Staatschefs ignorieren Erdoğans DemokratieabbauRUАпелляционный суд Парижа смягчил приговор Марин Ле ПенRUВетеринар: сок борщевика может привести к слепоте у животныхFRAnimateur périscolaire relaxé pour agressions sexuelles sur enfantsTRMarine Le Pen'in Mahkumiyet Kararı Onandı, Adaylık Belirsizliği SürüyorRUСуд Франции оставил в силе приговор Марин Ле Пен по делу о нецелевом использовании средств ЕСINSaudi Arabia Launches Package Visa Pilot to Streamline TourismVNBệnh viện Việt Đức cơ sở 2 tại Ninh Bình sẵn sàng đón bệnh nhân từ 9/7KR백령도·대청도 강풍주의보 발효CN西江肇庆封开段水位超警戒 实施临时交通管制DENato-Gipfel in Ankara: Westliche Staatschefs ignorieren Erdoğans DemokratieabbauRUАпелляционный суд Парижа смягчил приговор Марин Ле ПенRUВетеринар: сок борщевика может привести к слепоте у животныхFRAnimateur périscolaire relaxé pour agressions sexuelles sur enfantsTRMarine Le Pen'in Mahkumiyet Kararı Onandı, Adaylık Belirsizliği SürüyorRUСуд Франции оставил в силе приговор Марин Ле Пен по делу о нецелевом использовании средств ЕСINSaudi Arabia Launches Package Visa Pilot to Streamline TourismVNBệnh viện Việt Đức cơ sở 2 tại Ninh Bình sẵn sàng đón bệnh nhân từ 9/7
Newsgather
BackTrump verteidigt Milliardeneinnahmen aus Krypto-Geschäften
Trump verteidigt Milliardeneinnahmen aus Krypto-Geschäften
In Entwicklung
Die Zeit5 g öncePolitik3 dk okumaGermany

Trump verteidigt Milliardeneinnahmen aus Krypto-Geschäften

Auf einen Blick

  • US-Präsident Donald Trump verteidigt Einnahmen von über 1,2 Milliarden Dollar, größtenteils aus Krypto-Geschäften wie dem "Trump-Coin".
  • Er weist Vorwürfe von Interessenkonflikten zurück und verweist auf die Verwaltung seines Vermögens durch einen Fonds.
  • Kritiker bemängeln die Deregulierung der Branche und mögliche Marktmanipulation.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

US-Präsident Donald Trump verteidigt seine Einnahmen aus Kryptowährungsgeschäften und weist Vorwürfe von Interessenkonflikten zurück. Kritiker sehen eine Verflechtung von politischen Entscheidungen und privaten Gewinnen.

Schriftgröße

US-Präsident Donald Trump hat seine privaten Einnahmen aus Geschäften mit Kryptowährungen in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar verteidigt. »Ich profitiere, weil der Aktienmarkt steigt, alle profitieren«, sagte Trump auf einem Militärflugplatz in der Nähe von Washington, D. C. Einen Interessenkonflikt könne es nicht geben, weil er sich nicht persönlich um sein Vermögen kümmere, das von einem Fonds verwaltet werde.

Trump hatte mit seinen drei Söhnen die Krypto- und Investitionsplattform World Liberty Financial gegründet. Im vergangenen Jahr nahm sie fast 550 Millionen Dollar ein, wie aus einer vom Weißen Haus veröffentlichten Vermögensaufstellung hervorgeht. Weitere 634 Millionen Dollar kassierte Trump demnach für Lizenzgebühren im Zusammenhang mit dem sogenannten Trump-Coin, einer kurz nach seiner Amtseinführung Anfang 2025 gegründeten Meme-Kryptowährung mit dem Kürzel $TRUMP.

Sprecherin weist Anschuldigung von Interessenkonflikten zurück

Der Präsident wies zudem Einnahmen von über 80 Millionen Dollar aus Vergleichen mit verschiedenen Medienunternehmen sowie Einnahmen ⁠in Millionenhöhe aus der ​Lizenzierung seines Namens an Immobilienentwickler im Ausland ‌aus. Insgesamt nahm Trump somit 2025 mehr als 1,2 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) ein, größtenteils mit seinen Kryptogeschäften.

Trump profitiert damit von einer Branche, deren Deregulierung er maßgeblich vorantreibt. Interessenkonflikte werden ihm neben diesem Grund auch wegen der Geschäfte seiner Familienmitglieder vorgeworfen. Trumps Söhne Eric und Donald Jr. begleiten den Präsidenten regelmäßig auf Dienstreisen und treiben dabei Immobilieninvestitionen voran.

Zudem wird Trump Marktmanipulation im Zusammenhang mit seinen öffentlichen Bekanntgaben zu neuen Zöllen oder dem Verhandlungsstand im Irankrieg vorgeworfen. So berichtete das US-Portal Axios im März von einem Muster verdächtiger Trading-Geschäfte, die nur Minuten oder Stunden vor Äußerungen Trumps zum Irankrieg abgewickelt wurden und starken Einfluss auf die Börsen ausübten. Weil die Geschäfte anonym sind, können sie jedoch nicht mit dem Präsidenten oder Personen aus seinem Umfeld in Verbindung gebracht werden. Allerdings hat Trumps Regierung Behörden, die unter anderem Insidergeschäfte bekämpfen sollen, Befugnisse oder Personal gestrichen. Demokratische Politiker forderten bereits vergangenes Jahr, die Regierung im Hinblick auf möglichen Insiderhandel zu überprüfen.

»Weder der Präsident noch seine Familie waren jemals in Interessenkonflikte verwickelt – und werden dies auch niemals sein«, sagte zu den Vorwürfen Trumps stellvertretende Sprecherin Anna Kelly. Der Präsident habe die USA »stolz zur Krypto-Hauptstadt der Welt gemacht«. Tatsächlich ist das Volumen des Kryptomarkts seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten um etwa eine Billion Dollar auf knapp 2,1 Billionen Dollar gesunken.

Trumps Vermögen seit 2024 fast verdreifacht

Die Kryptogeschäfte der Trump-Familie sind der Hauptgrund für das rapide steigende Privatvermögen des US-Präsidenten. Dieses hat sich laut dem Magazin Forbes seit 2024 nahezu verdreifacht und liegt demnach bei 6,5 Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro). Auch mehrere Kabinettsmitglieder sind Milliardäre oder verfügen über ein Vermögen im dreistelligen Millionenbereich, wie etwa Finanzminister Scott Bessent oder Handelsminister Howard Lutnick.

US-Vizepräsident JD Vance verdiente den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 7,4 Millionen Dollar, das meiste davon mit seinem autobiografischen Buch Hillbilly Elegy. Trumps Ehefrau Melania führte Einnahmen von 500.000 Dollar für ihre Ende 2024 erschienenen Memoiren sowie zehn Millionen Dollar aus deren Verfilmung auf.

Offene Fragen

  • Sind die Krypto-Geschäfte wirklich unabhängig von politischen Entscheidungen?
  • Wie transparent sind die anonymen Trading-Geschäfte?
  • Welche Auswirkungen hat die Deregulierung auf den Krypto-Markt?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Zeit.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem ThemaDonald Trump