TSV 1860 München startet ins Sommertraining nach Zwangsabstieg
Auf einen Blick
- Der TSV 1860 München hat trotz unklarer Zukunftsperspektive das Sommertraining für die Regionalliga aufgenommen.
- Nur wenige Profis bleiben, Nachwuchsspieler dominieren.
- Investor Hasan Ismaik droht mit Klage gegen den Zwangsabstieg.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der TSV 1860 München musste nach einem Zwangsabstieg in die Fußball-Regionalliga starten. Investor Hasan Ismaik kündigte ein Darlehen, was die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die 3. Liga nicht mehr erfüllte.
Trotz einer völlig unklaren Zukunftsperspektive ist der TSV 1860 München in das Sommertraining gestartet. Vor rund 350 Fans liefen die «Löwen» an der Grünwalder Straßer erstmals nach dem Zwangsabstieg in die Fußball-Regionalliga auf. Unter den 24 Feldspielern und drei Torhütern waren vor allem Nachwuchsakteure. Aus dem Profikader der Vorsaison blieben nur Samuel Althaus, Loris Husic, Emre Erdogan und Lasse Fassmann übrig. Spieler ohne gültigen Vertrag für die vierte Liga - wie etwa die Stars und früheren Bundesligaprofis Kevin Volland und Florian Niederlechner - fehlten.
Ein Fußballer mit berühmtem Namen aber war doch zu sehen: Mathew Collins (21 Jahre), der Sohn von Rocklegende Phil Collins und Halbbruder von Model und Schauspielerin Lily Collins («Emily in Paris»), könnte zu 1860 wechseln. Zunächst absolviert der Fußballer mit Schweizer Pass aber Probetrainings.
350 Fans beklatschen Rumpfteam
Beim Betreten des Feldes hatten Fans ein Spalier für die Spieler gebildet und «Einmal Löwe, immer Löwe» sowie «Sechzig, Sechzig» skandiert. U21-Coach Alper Kayabunar und dessen Assistenten führten das Rumpfteam auf den Rasen. Wie es mit Proficoach Markus Kauczinski weitergeht, das ist offen. Kayabunar hatte das Team in der vergangenen Drittliga-Saison in zwei Spielen betreut.
Ebenfalls völlig unklar bleibt, wie es mit den Sechzigern in der neuen Saison überhaupt weitergeht. Weil Investor Hasan Ismaik im Juni ein Darlehen kündigte und deshalb die «Löwen» die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die 3. Liga nicht mehr erfüllten, ging es - wie schon 2017 - eine Klasse runter. Der bei vielen Fans verhasste Geldgeber aus Jordanien will aber dagegen vorgehen, wie sein neuer Anwalt Peter Gauweiler jüngst ankündigte.
Kein neuer Stand in Sachen Insolvenz
Der Spielbetriebsgesellschaft, an der Ismaik und der Stammverein beteiligt sind und unter der bislang sämtliche Profi-Aktivitäten gebündelt waren, droht die Insolvenz. Es wird vermutet, dass der Verein den unberechenbaren Geldgeber so loswerden will. Einen neuen Stand in dem juristischen Clinch gab es beim Trainingsstart nicht: Geschäftsführer Manfred Paula schaute sich die Einheit zwar auf dem Rasen an, gab aber keinen Kommentar zur aktuellen Lage ab.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Investor Hasan Ismaik wird juristisch gegen den Zwangsabstieg vorgehen.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen
Offene Fragen
- Wie geht es mit Proficoach Markus Kauczinski weiter?
- Wird der Verein die Insolvenz abwenden können?
- Wie wird Investor Ismaik weiter vorgehen?



