Urlaub und Naturkatastrophen: Eine heiße Idee für ein neues Versicherungsprodukt
Ein Kommentar von Archibald Preuschat
Auf einen Blick
Aufgrund zunehmender Waldbrände in Südeuropa schlägt ein Kommentar ein neues Versicherungsprodukt vor, das Urlauber vor den Folgen von Naturkatastrophen im Reisegebiet schützt, da bestehende Policen dies nicht abdecken.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Waldbrände in Südeuropa nehmen zu und zerstören Urlaubspläne, während bestehende Reiseversicherungen Naturkatastrophen aufgrund von Kumulrisiken nicht abdecken.
Wer nicht einen oder zwei Nettomonatslöhne abschreiben will, macht Urlaub im Katastrophengebiet. Warum gibt es da keine Versicherung?
Waldbrände sind gerade in Südeuropa keine Seltenheit. So stark wie in diesem Jahr wüteten Feuer an der französischen Atlantikküste seit Jahrzehnten nicht mehr. Das zerstört nicht nur Natur und Eigentum, es lässt auch Urlaubsträume zerplatzen.
Wer eine unbeschwerte Reise genießen will, kann sich gegen fast alle Eventualitäten versichern. Selbst wenn das Gepäck drei Stunden später ankommt, erstatten manche Reiseversicherungen schon ein frisches Hemd oder Unterwäsche.
Wer schon aus moralischen Gründen nicht in einem Katastrophengebiet die schönsten Wochen des Jahres verleben möchte, bleibt ohne Schutz. Versicherer zahlen nicht bei Naturkatastrophen, verweisen auf sogenannte Kumulrisiken, also Ereignisse, die eine Vielzahl von Schadenfällen nach sich ziehen.
Die Logik erschließt sich nicht. Bei Weitem nicht alle Deutschen verbringen ihren Sommerurlaub an der französischen Atlantikküste, in Portugal, Spanien oder in Griechenland. Das Risiko verteilt sich also. Eine Reiseversicherung, die davor schützt, seinen Urlaub in einem Katastrophengebiet verbringen zu müssen, wäre doch eine heiße Produktidee für die Branche.
Offene Fragen
- Werden Versicherer ein solches Produkt entwickeln?
- Wie hoch wären die Prämien für eine solche Versicherung?







