US-Börsen behaupten sich trotz geopolitischer Risiken nahe Rekordniveau
Auf einen Blick
- Trotz geopolitischer Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie neuer Zolldrohungen halten sich die US-Börsen nahe ihrem Rekordniveau.
- Erwartungen an große KI-Börsengänge stützen die Kurse.
KI-generierte Zusammenfassung
Die Hoffnung auf große KI-Börsengänge wirkt nach wie vor als Gegenmittel für alle geopolitischen Kursrisiken. Auch neue Zoll-Pläne der USA können dem Trend kaum etwas anhaben. 03.06.2026 - 16:43 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters
New York. Die US-Börsen behaupten sich zur Wochenmitte zunächst nah an ihrem Rekordniveau – trotz zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran, weiter anziehender Ölpreise und neuer Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte liegt 0,6 Prozent im Minus bei 50.994 Punkten.
Der breiter gefasste S&P 500 verliert 0,3 Prozent auf 7584 Zähler.
Der Index der Technologiebörse Nasdaq gibt mit einem Minus von 0,4 Prozent auf mit 26.993 Punkte nach.
Obwohl die USA und der Iran über eine Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe verhandeln, lieferten sich beide Seiten schwere Feuergefechte. Iranische Treffer am Flughafen von Kuwait richteten in der Nacht schwere Schäden an, töteten mindestens eine Person und verletzten Dutzende weitere.
Die Ölpreise legten in der Folge wieder zu. Ein Barrel Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt etwa 98 Dollar. Dennoch sehen Marktexperten wie etwa Amanda Lyons von der US-Investmentfirma Energy Group Capital noch Spielraum für weiter steigende Aktienkurse.
Antrieb für die Kurse liefern die Erwartungen an mögliche Rekord-Börsengänge mehrerer Tech-Riesen in den kommenden Monaten. Neben dem Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk wollen auch die KI-Firma Anthropic und deren Konkurrentin OpenAI, die hinter dem Chatbot ChatGPT steht, den Sprung auf das Parkett wagen. Dies sei ein starker Vertrauensindikator für die Märkte, betonte Nataliia Lipikhina, die die Aktienstrategie für die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) bei der JPMorgan-Privatbank verantwortet.
Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen






