US-Indizes in Rekordnähe – Anleger lassen sich von Unsicherheit nicht beirren
Auf einen Blick
- Die großen US-Aktienindizes starten unverändert, aber in Rekordnähe in den Handel.
- Anleger lassen sich von geopolitischer Unsicherheit und dem Iran-Konflikt nicht beirren.
- Techwerte, insbesondere im Bereich KI, treiben die Gewinne.
KI-generierte Zusammenfassung
US-Präsident Trump ist offenbar egal, ob die Iran-Verhandlungen beendet sind – Anlegern an der Wall Street auch. Die großen US-Indizes knüpfen an ihre jüngsten Gewinne an. Anna Kipnis 02.06.2026 - 16:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters
New York. Anleger in den USA lassen sich von geopolitischer Unsicherheit nicht beirren. Die großen US-Indizes starten zwar unverändert – aber in Rekordnähe – in den Handel. Dabei treiben nicht nur Hoffnungen in Hinblick auf die Verhandlungen im Irankrieg die Wall Street.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte öffnet 0,2 Prozent höher bei 51.209 Punkten. Damit befindet sich der Index in Rekordnähe. Der höchste Stand liegt bei 51.226 Punkten.
Der breiter gefasste S&P 500 notiert unverändert bei 7590 Punkten. Der Rekord liegt bei 7618 Punkten und damit in greifbarer Nähe.
Auch der technologielastige Nasdaq notiert unverändert bei 26.985 Punkten. Der Rekord liegt keine 200 Punkte entfernt.
Der S&P 500 gewinnt nun seit mehr als neun Wochen in Folge. Laut LPL Financial legte der Index in diesem Zeitraum um 20 Prozent zu – die längste Gewinnserie dieser Art seit 75 Jahren.
Dabei profitieren Anleger insbesondere von Techwerten. „Aktuell dominieren KI-Befürworter den Markt, da dieses Segment das stärkste Gewinnwachstum und die größte Dynamik aufweist“, sagte Dan Suzuki, globaler Anlagestrategen bei iCapital. „Abgesehen von diesem Sektor ist der Optimismus deutlich uneinheitlicher.“
In diesem Jahr erwarten Anleger mehrere milliardenschwere Börsengänge – allen voran von KI- und Raumfahrtunternehmen wie SpaceX, OpenAI und Anthropic. Wade O'Brien, Capital Markets Researcher bei Cambridge Associates, warnt jedoch vor überzogenen Erwartungen: Die drei Unternehmen seien so lange privat geblieben, dass ein Großteil ihres Wertzuwachses bereits vor dem Börsengang stattgefunden habe. Wer als Anleger über die Börse einsteigt, kommt spät – „mit entsprechend geringeren Renditechancen“, sagte O'Brien.







