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US-Militär greift erneut Ziele im Iran an
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US-Militär greift erneut Ziele im Iran an

Auf einen Blick

  • Das US-Militär hat erneut Ziele im Iran angegriffen, darunter Luftabwehrsysteme und Radarstationen, um die Angriffsfähigkeit auf Handelsschiffe einzuschränken.
  • Bei den Angriffen auf die Stadt Mahschahr wurde ein Mensch getötet und vier verletzt.
  • Der Iran verurteilte die Aktionen als Zerstörung diplomatischer Bemühungen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die USA haben nach eigenen Angaben militärische Ziele im Iran angegriffen, um die Fähigkeit des Landes zur Attacke auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus einzuschränken. Dies ist die vierte Angriffswelle seit Wiederaufflammen der Feindseligkeiten.

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Das US-Militär hat erneut Ziele im Iran angegriffen. Dabei seien unter anderem iranische Luftabwehrsysteme und Radarstationen ins Visier genommen worden, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit. Das Ziel sei gewesen, die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen.

Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Gegen 5 Uhr morgens erklärten die USA die Angriffe für beendet.

Die US-Armee hatte bereits in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten.

Iranische Medien berichten von einem Toten

Nach Angaben iranischer Staatsmedien wurde bei den erneuten Angriffen ein Mensch im Südwesten des Landes getötet. Vier weitere seien verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Chusestan. Die US-Angriffe richteten sich den Angaben zufolge gegen die Stadt Mahschahr.

Der Iran hat die jüngsten Angriffe der USA verurteilt. Diese hätten alle diplomatischen Bemühungen der vergangenen Monate zunichte gemacht, erklärte das iranische Außenministerium in der Nacht zum Montag. Die USA hätten zudem „eine Rückkehr der Unsicherheit in der Straße von Hormus sowie Störungen der internationalen Handelsschifffahrt verursacht“.

Innenministerium: Sirenenalarm in Bahrain

Inmitten der erneuten Eskalation ist auch in Bahrain am Montagmorgen nach Angaben des Innenministeriums Sirenenalarm ertönt. Die Menschen würden aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, erklärte das Innenministerium weiter im Onlinedienst X.

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Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben von Staatsmedien US-Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte am Montag mehrere Erklärungen der Revolutionsgarden, wonach die Revolutionsgarden einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, ein US-Drohnenkommandozentrum in Bahrain und Stützpunkte in Kuwait angegriffen hätten.

UN-Generalsekretär António Guterres teilte auf der Plattform X mit, er sei zutiefst besorgt über die „erhebliche Eskalation“. Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft. „Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.“

dpa/afp/ceb/saha

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weitere militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Internationale Bemühungen um Deeskalation und diplomatische Lösungen.

    Möglich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie wird die internationale Gemeinschaft reagieren?
  • Werden weitere Länder in den Konflikt hineingezogen?
  • Welche langfristigen Folgen hat dies für die globale Sicherheit?

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This article was originally published by Die Welt.

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