US-Notenbank hält Leitzins trotz Inflationsgefahr stabil
Auf einen Blick
- Die US-Notenbank (Fed) hält den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 % trotz anhaltender Inflationsgefahr.
- Der Zentralbankrat stimmte mit 9:3 für die Stabilität, wobei Abweichler eine Erhöhung um 25 Basispunkte wünschten.
- Die Inflation liegt bei 3,5 %, Ziel sind 2 %.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Inflation in den USA liegt bei 3,5 %, das Ziel der Fed sind 2 %.
Die US-Notenbank hält trotz anhaltender Inflationsgefahr den Leitzins stabil: Die Federal Reserve (Fed) beließ ihn in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent – zum fünften Mal in Folge in diesem Jahr. Dafür stimmte der Zentralbankrat mit neun zu drei Stimmen. Dabei sprachen sich die Abweichler für eine Zinserhöhung um einen Schritt (25 Basispunkte) aus. Dass das Fed-Gremium nicht einstimmig votiert, ist nicht außergewöhnlich – zeigt allerdings, wie unterschiedlich stark die derzeitige Teuerungsrate auf hohem Niveau gewichtet wird. Der Chef der US-Notenbank, Kevin Warsh, hatte sich vorab mit Signalen zum Zinskurs zurückgehalten. Dennoch prognostizierten viele Beobachterinnen und Beobachter keine Änderung. Zuletzt hatte die durch den Energiepreisschock befeuerte Inflation nachgelassen. Mit 3,5 Prozent war die Teuerung im Juni dennoch stark erhöht. Die Fed strebt 2 Prozent an. Kritik am Vorgänger Fed-Chef Warsh nahm sich nach seinem Antritt eine Reform der US-Notenbank vor. Dafür untersuchen Expertinnen und Experten des Instituts nun das Rahmenwerk der Fed zur Inflation. Warsh ließ Kritik an der Arbeit seines Vorgängers Jerome Powell anklingen, da die Fed während dessen Amtszeit die erhöhte Inflation nicht in den Griff bekommen habe. Warsh selbst tendiert zu einer eher restriktiven Geldpolitik.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Zinserhöhungen im Laufe des Jahres
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
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