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US-Präsident Trump äußert sich positiv zu steigender Inflation
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n-tv Wirtschaft11.06.2026Politik2 dk okumaGermany

US-Präsident Trump äußert sich positiv zu steigender Inflation

Auf einen Blick

  • US-Präsident Trump hat sich positiv zu den gestiegenen Inflationszahlen geäußert und erklärt, er liebe die Inflation.
  • Die Teuerungsrate stieg im Mai auf über vier Prozent, hauptsächlich wegen des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus, was zu höheren Energie- und Benzinpreisen führt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Energiepreise in den USA sind aufgrund des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus deutlich gestiegen. Dies hat zu einer Inflation über dem Zielwert der US-Notenbank geführt.

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Die Energiepreise haben in den USA deutlich angezogen. Gründe sind der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus. Die letzten Zahlen zur Teuerungsrate müssten US-Präsident Trump eigentlich ärgern. Doch er behauptet das Gegenteil.

US-Präsident Donald Trump hat mit einer überraschenden Äußerung zu der deutlich gestiegenen Inflation in den Vereinigten Staaten irritiert. "Die Zahlen waren großartig. Ich liebe die Inflation", antwortete er auf eine Frage eines Journalisten, ob der Anstieg der Teuerungsrate ihn nicht beunruhige. Warum er es genau gut findet, dass seine Landsleute mittlerweile deutlich mehr Geld etwa für den täglichen Einkauf und Benzin bezahlen müssen, ließ Trump zwar offen. Er stellte aber zugleich ein Abflauen der Inflation in Aussicht - wie genau begründete er ebenfalls nicht.

Das US-Arbeitsministerium hatte am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Inflation im Mai erstmals seit drei Jahren auf über vier Prozent gestiegen war. Die Verbraucherpreise stiegen verglichen mit dem Vorjahresmonat um 4,2 Prozent. Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) angestrebte Ziel von zwei Prozent.

Grund dafür sind die Folgen des Iran-Kriegs und die Blockaden in der Straße von Hormus, durch die das weltweite Energieangebot deutlich eingeschränkt wurde. Entsprechend müssen Firmen derzeit viel mehr Geld für Öl, Gas und Dünger ausgeben. Das belegen auch die Mai-Zahlen in der größten Volkswirtschaft: Für Energie musste 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich etwa 40 Prozent verteuert.

Auch die US-Energiebehörde EIA rechnet mittlerweile damit, dass Rohöl im laufenden Jahr deutlich teurer sein dürfte. Ging die Behörde im Februar noch von einem Durchschnittspreis von 58 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus, dürfte der Preis nun bei 95 Dollar liegen. 2027 dürfte der Durchschnittspreis dann auf 79 Dollar pro Barrel sinken. Das wäre aber immer noch mehr als die 53 Dollar, die die Behörde noch im Februar erwartet hatte.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Rohölpreise werden im laufenden Jahr voraussichtlich auf durchschnittlich 95 Dollar pro Barrel steigen.

    Wahrscheinlich

  • Die Inflation wird sich voraussichtlich abschwächen, ohne dass eine genaue Begründung gegeben wird.

    Spekulativ · Kurzfristig

Offene Fragen

  • Wie genau begründet Trump seine positive Haltung zur Inflation?
  • Welche konkreten Maßnahmen plant die US-Regierung, um die Inflation einzudämmen?
  • Wie wird sich die Blockade der Straße von Hormus weiter auf die globalen Energiepreise auswirken?
  • Welche Auswirkungen hat die steigende Inflation auf die Konsumausgaben der US-Bürger?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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