US-Präsident Trump droht mit umfangreicheren Militäreinsätzen im Iran-Konflikt
Auf einen Blick
- US-Präsident Trump droht mit umfangreicheren Militäreinsätzen im Iran-Konflikt, nachdem die Eskalation mit gegenseitigen Angriffen zugenommen hat.
- Großbritannien zog Diplomaten ab, während das US-Repräsentantenhaus ein Ende des Militäreinsatzes forderte.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist zuletzt mit immer neuen Angriffen eskaliert, nachdem eine Waffenruhe im April beendet wurde. Das US-Repräsentantenhaus versucht, dem US-Präsidenten Grenzen zu setzen.
US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit einer Wiederaufnahme größerer Kampfeinsätze gedroht. »Es hat ihnen noch nicht genug wehgetan«, wird Trump vom US-Portal »Axios« zitiert . Die neuen Angriffe könnten umfangreicher sein als bisher, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
Zuletzt war der Krieg mit immer neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA haben in den vergangenen zwölf Nächten Ziele in Iran angegriffen, Teheran antwortete mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region, die Huthi-Miliz meldete Attacken auf zwei Öltanker.
Im Angesicht der neuen Eskalation hat Großbritannien die noch verbliebenen diplomatischen Mitarbeiter aus Iran abgezogen. »Unsere Botschaft arbeitet weiter aus der Ferne«, teilte das britische Außenministerium mit. Großbritannien hatte wie andere EU-Staaten, Australien und Neuseeland bereits im Juni einen Teil seiner Botschaftsmitarbeiter aus Iran abgezogen.
Ein Zeichen gegen Trumps Krieg
In den Vereinigten Staaten hat das US-Repräsentantenhaus als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe erneut eine Resolution verabschiedet, in der ein Ende des Militäreinsatzes gefordert wird. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, in den vergangenen Monaten hatten die Demokraten immer wieder versucht, Trump so Grenzen zu setzen. Vor den Zwischenwahlen zum Kongress wollen sie den politischen Druck auf den republikanischen US-Präsidenten erhöhen. Die aktuelle Resolution wurde mit 214 Jastimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen. Im US-Senat wurde eine ähnliche Resolution mit 49 Neinstimmen und 47 Jastimmen abgelehnt.
Im April hatten sich Washington und Teheran auf eine Waffenruhe geeinigt. Trump erklärte sie nach zahlreichen Verstößen jedoch für beendet. Auch Teheran fühlt sich nicht mehr an das vereinbarte Rahmenabkommen gebunden.
Der Irankrieg eskaliert wieder – da billigen die USA ein Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien. Das Königreich ist der Erzfeind der Ajatollahs und kann jubeln. Israel war zumindest offiziell nicht eingebunden. Mehr über Trumps Deal mit Kronprinz bin Salman lesen Sie hier.
Offene Fragen
- Wie werden die USA auf die Ablehnung der Resolution im Senat reagieren?
- Welche "umfangreicheren" Angriffe plant Trump im Iran-Konflikt?







