USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl nach Verhandlungen
Auf einen Blick
- Die USA lockern vorübergehend ihre Sanktionen auf iranisches Öl bis zum 21.
- August nach "produktiven" Gesprächen mit Teheran.
- Dies könnte Iran Milliarden einbringen und die Energiemärkte beruhigen, was zu einem deutlichen Rückgang der Ölpreise führte.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die USA haben ihre Sanktionen auf den Handel mit iranischem Erdöl vorübergehend aufgehoben, um die Energiemärkte zu beruhigen und vertiefte Gespräche über das iranische Atomprogramm zu ermöglichen.
Dieser Ausdruck wurde am 23.06.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht
Fortschritte bei Verhandlungen USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl
Nach »produktiven« Gesprächen mit Teheran setzt Washington Teile seiner Sanktionen vorübergehend aus. Die Maßnahme könnte Iran Milliarden einbringen und die Energiemärkte beruhigen. Die Ölpreise fielen deutlich.
23.06.2026, 10.05 Uhr
Vor dem Hintergrund der Iran-Verhandlungen haben die USA ihre Sanktionen auf den Handel mit iranischem Erdöl bis zum 21. August vorübergehend aufgehoben. Das US-Finanzministerium veröffentlichte eine entsprechende Genehmigung.
Die Aufhebung der Sanktionen ist einer der Kernpunkte des Rahmenabkommens , das Iran und die USA vergangene Woche unterzeichnet hatten.
Die Sanktionserleichterung ist die bislang größte seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar. Bereits im März hatten die USA vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl gelockert, das sich auf Schiffen befand. Damit wollten die USA die Energiemärkte beruhigen. Wegen der seit Kriegsbeginn faktisch kaum möglichen Durchfahrt von Tankern durch die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus vor der Küste Irans waren die Preise weltweit nach oben geschossen.
Bessent: Verhandlungen mit Iran »produktiv«
US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die jüngsten Verhandlungen mit Iran in der Schweiz als »produktiv«. Teheran habe zugesagt, die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten und Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land zu lassen.
Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
{$dispatch('toggle')}, 250);">
Externen Inhalt anzeigen
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
US-Vizepräsident JD Vance hatte zuletzt erklärt, ein neues Abkommen mit Iran sehe wirtschaftliche Vorteile vor, falls Teheran auf die Anreicherung von Uran verzichte und die Vernichtung seiner Bestände an hoch angereichertem Uran zulasse.
Mit dem Rahmenabkommen wollen die USA und Iran vertiefte Gespräche über einen Ausweg aus dem Krieg ermöglichen. Es geht dabei vor allem um das iranische Atomprogramm.
Ölpreise geben nach
Nach den ersten Fortschritten bei den Verhandlungen sanken zudem zum Wochenstart die Ölpreise deutlich. Die Nordseesorte Brent verbilligte sich um 3,7 Prozent auf bis zu 77,56 Dollar je Barrel; der Preis für US-Leichtöl WTI fiel um knapp drei Prozent auf 74,47 Dollar je Barrel.
Zu Handelsbeginn waren die Preise noch auf 82,30 Dollar gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gedroht und Teheran die Schließung der wichtigen Meerenge angekündigt hatte.
Die Meerenge ist eine für die Weltwirtschaft bedeutende Route für die Lieferung von Rohöl aus den Förderstaaten am Persischen Golf. Die Blockade der Straße von Hormus infolge des Irankriegs hatte den Ölpreis im März zeitweise über 120 Dollar je Barrel getrieben.
Anlagestrategen vom Finanzdienstleister KGI sprachen von einer allgemein positiven Stimmung an den Finanzmärkten zu Beginn der Handelswoche. Allerdings dürften die auf 60 Tage angesetzten Verhandlungen zwischen den USA und Iran auch immer wieder für Preisschwankungen am Ölmarkt sorgen.
aeh/AFP/dpa/Reuters
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran werden über die angesetzten 60 Tage hinaus andauern.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Wie nachhaltig ist die Sanktionslockerung?
- Werden die Verhandlungen über das Atomprogramm erfolgreich sein?



