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ZurückUSA und Iran stehen vor Verlängerung der Feuerpause
USA und Iran stehen vor Verlängerung der Feuerpause
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Handelsblatt23.5.2026Welt13 Min. LesezeitGermany

USA und Iran stehen vor Verlängerung der Feuerpause

Auf einen Blick

  • Die USA und der Iran stehen laut einem Bericht der Financial Times kurz vor einer Verlängerung ihrer Feuerpause um 60 Tage.
  • Dies geschieht inmitten intensiver Verhandlungen und Vermittlungsbemühungen.

KI-generierte Zusammenfassung

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Miriam Braun

Trump: Abkommen mit dem Iran weitgehend ausgehandelt

Ein Abkommen mit dem Iran wurde im Wesentlichen ausgehandelt, erklärte der US-Präsident auf Truth Social. Es müsse nun noch zwischen den USA, dem Iran und anderen Ländern in der Region endgültig abgeschlossen werden.

Die Straße von Hormus werde im Rahmen dieses Abkommens wieder geöffnet, sagte er weiter. Dies sei neben vielen anderen Punkten ein Element dieser Vereinbarung. Die letzten Details würden noch besprochen und in Kürze bekannt gegeben.

Miriam Braun

Insider: Iran und Pakistan unterbreiten USA überarbeiteten Vorschlag

Der Iran und Pakistan haben den USA Insidern zufolge einen überarbeiteten Vorschlag übermittelt, der eine Beendigung des Iran-Kriegs und eine Öffnung der Straße von Hormus vorsieht. Eine Antwort der US-Regierung werde bis Sonntag erwartet, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen aus Pakistan der Nachrichtenagentur Reuters.

Miriam Braun

Unterhändler: Vorläufiges US-Iran-Abkommen weitgehend ausgearbeitet

Ein vorläufiges Abkommen zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und dem Iran befindet sich nach Angaben eines pakistanischen Unterhändlers in der Endphase der Vorbereitungen. Der Entwurf sei „ziemlich umfassend“, sagt der an den Verhandlungen beteiligte Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Er bringe beide Seiten wieder an den Punkt der Gespräche von Islamabad, an dem sie bereits vor einer Einigung gestanden hätten. Der Insider mahnt jedoch zur Vorsicht: „Nichts ist vereinbart, solange nicht alles vereinbart ist.“

Miriam Braun

Insider: Absichtserklärung für Kriegsende ist in Abstimmung

Eine Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und dem Iran wird nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen im Detail abgestimmt. Bei dem Besuch des pakistanischen Armeechefs in Teheran seien „bedeutende Fortschritte“ mit Blick auf die Punkte der sogenannten Islamabad-Gespräche erzielt worden, sagt ein Insider, der über die Treffen mit der iranischen Führung informiert wurde. Details zu diesen Punkten nennt er nicht.

Anna Lena Stahl

Trump spricht von Annäherung mit Iran – und droht

US-Präsident Donald Trump zufolge nähern sich die Unterhändler der USA und des Iran einem Abkommen zur Beendigung ihres Krieges. Ein solches Abkommen solle verhindern, dass der Iran in den Besitz einer Atomwaffe gelange, und eine zufriedenstellende Handhabung des vom Iran angereicherten Urans gewährleisten, sagt Trump dem Sender CBS: „Ich werde nur ein Abkommen unterzeichnen, bei dem wir alles bekommen, was wir wollen.“ Dem Nachrichtenportal Axios sagt Trump, er werde den jüngsten Entwurf mit seinen Beratern besprechen und möglicherweise bis Sonntag entscheiden, ob er den Krieg fortsetze. „Entweder wir erreichen einen guten Deal, oder ich jage sie in tausend Höllen“, sagt Trump.

Anna Lena Stahl

Insider: Trump plant Telefonat mit regionalen Staatschefs

US-Präsident Donald Trump plant einem Insider zufolge ein Telefonat mit mehreren Staats- und Regierungschefs aus der Region im Bereich des Nahen Ostens. Geplant seien Gespräche mit den Führungen von Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, der Türkei und Pakistan, sagt ein arabischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

Anna Lena Stahl

Kreise: Iran und USA vor Verständigung auf Absichtserklärung

Die USA und der Iran stehen nach Angaben aus informierten Kreisen kurz vor einer Verständigung über eine Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges. So schilderten es am Samstag zwei Regierungsvertreter aus der Nahost-Region und ein westlicher Diplomat. Im Streit mit dem Iran gibt es nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio positive Signale. „Es sind einige Fortschritte erzielt worden, auch während ich jetzt zu Ihnen spreche, wird daran gearbeitet“, sagt Rubio vor Journalisten bei einem Besuch in Neu-Delhi.

Es bestehe die Möglichkeit, dass die USA sich in Kürze dazu äußern. „Ob das nun später am Tag, morgen oder in ein paar Tagen ist, wir werden vielleicht etwas dazu sagen können.“ Auch der Iran sieht in den Verhandlungen mit den USA Anzeichen für eine Annäherung. Nach weiteren Gesprächen von Pakistans Armeechef Asim Munir in Teheran sprach das iranische Außenministerium von „kleiner werdenden Differenzen“. Pakistan tritt in dem Konflikt als Vermittler auf.

„Die intensiven Verhandlungen in den vergangenen 24 Stunden haben zu ermutigenden Fortschritten in Richtung einer finalen Vereinbarung geführt“, hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Militärs. Der pakistanische Armeechef Asim Munir habe einen kurzen, aber äußerst produktiven Besuch im Iran beendet. Pakistan vermittelt im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.

Anna Lena Stahl

Iran: Verhandlungsagenda vor Abschluss, Einigung jedoch ungewiss

Die Rahmenvereinbarung für einen weiteren Verlauf der Gespräche zwischen dem Iran und den USA steht nach Angaben aus Teheran kurz vor dem Abschluss. „Derzeit befinden wir uns in der abschließenden Phase der Ausarbeitung eines Memorandums“, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai im Staatsfernsehen.

Nach übereinstimmenden US-Medienberichten arbeiten Washington und Teheran mit Vermittlern an einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) mit 14 Punkten. Das Papier soll einen Rahmen für Verhandlungen schaffen und den Krieg formell beenden.

Anna Lena Stahl

Trump zu Iran-Deal: Chance auf Einigung steht „50 zu 50“

US-Präsident Donald Trump schätzt einem Medienbericht zufolge die Chancen auf eine mögliche und aus Sicht der USA gute Einigung im Iran-Krieg mit „50 zu 50“ ein. Das Portal „Axios“ zitierte den Republikaner außerdem mit den Worten: „Ich denke, eins von beidem wird passieren: Entweder werde ich sie härter treffen, als sie jemals getroffen wurden, oder wir werden ein gutes Abkommen unterzeichnen.“

„Axios“ berichtete weiter unter Berufung auf das Gespräch mit Trump, dass sich der US-Präsident noch an diesem Samstag mit seinen Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner treffen werde, um Irans jüngstes Angebot zu beraten. Weiter hieß es in dem Medienbericht, dass er wahrscheinlich bis Sonntag entscheiden werde, ob der Krieg wieder aufgenommen werde.

Anna Lena Stahl

Iran: Gesprächsbereit, aber mit „äußerster Vorsicht“ gegenüber USA

Der iranische Präsident zeigt sich zwar offen für eine diplomatische Lösung im aktuellen Konflikt mit den USA, hat zugleich jedoch zu „äußerster Vorsicht“ bei den Verhandlungen aufgerufen. „Wir sind weiterhin gesprächsbereit, aber die Erfahrungen aus vergangenen Verhandlungen mit den USA zwingen uns zu äußerster Vorsicht“, sagte Massud Peseschkian bei einem Treffen mit Pakistans Armeechef Asim Munir. Pakistan vermittelt in dem Konflikt mit den USA.

Der Iran hege aufgrund wiederholter Vertragsbrüche und militärischer Angriffe während laufender Verhandlungen ein „tiefes Misstrauen“ gegenüber den USA, sagte Peseschkian laut dem Webportal des Präsidialamts.

Anna Lena Stahl

Blatt: USA und Iran stehen vor Verlängerung der Feuerpause

Die USA und der Iran stehen einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor einer Verlängerung ihrer Feuerpause um 60 Tage. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Vermittler.

Anna Lena Stahl

Libanesische Hisbollah: Iran sichert weitere Unterstützung zu

Die libanesische Hisbollah teilt mit, sie habe eine Botschaft des iranischen Außenministers Abbas Aragtschi erhalten, wonach der Iran seine Unterstützung für die Gruppe nicht aufgeben werde. In einer Erklärung fügt die Miliz hinzu, Teherans jüngster Vorschlag zur Beendigung des Iran-Krieges bekräftige die Forderung, den Libanon in ein mögliches Waffenstillstandsabkommen einzubeziehen. Der Vorschlag sei durch pakistanische Vermittlung übermittelt worden.

Anna Lena Stahl

Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte werfen Israel Misshandlungen vor

Nach dem Stopp einer Hilfsflotte für den Gazastreifen haben festgesetzte Aktivisten schwere Misshandlungsvorwürfe gegen israelische Sicherheitskräfte erhoben. Aktivisten, die sich an dem Versuch beteiligten, mit Schiffen die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen, berichteten der Nachrichtenagentur AP von Misshandlungen durch israelische Soldaten, Schlägen, dem Einsatz von Elektroschockern und scharfen Hunden.

Hinter der Schiffs-Aktion steht die Global Sumud Flotilla. Die Organisation hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, den Gazastreifen mit Schiffen zu erreichen, um dort Hilfsgüter abzuliefern.

Anna Lena Stahl

Israel und Hamas werfen sich Bruch der Waffenruhe vor

Die islamistische Hamas im Gazastreifen wirft Israel vor, die Vereinbarungen für eine Waffenruhe zu verletzen. Hamas-Sprecher Hasem Kassem begründete dies mit israelischen Militäreinsätzen in den vergangenen Tagen. Die Bombardierung von Wohnhäusern im Gazastreifen und die damit einhergehende Flucht der Bevölkerung stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen. Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig vor, eine seit Oktober 2025 geltende Waffenruhe zu verletzen.

Miryam Schkljar

Frankreich verhängt Einreiseverbot gegen israelischen Polizeiminister

Frankreich verhängt ein Einreiseverbot gegen den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. Dies teilt Außenminister Jean-Noel Barrot mit und begründet den Schritt mit dem Vorgehen gegen Aktivisten der Gaza-Flottille. „Ab heute ist Itamar Ben-Gvir die Einreise in französisches Staatsgebiet untersagt“, schreibt Barrot auf der Plattform X. Gemeinsam mit seinem italienischen Amtskollegen fordere er die Europäische Union auf, ebenfalls Sanktionen gegen den rechtsextremen Ben-Gvir zu verhängen, erklärt er weiter. Ben-Gvir hatte pro-palästinensische Aktivisten erniedrigend behandelt und verhöhnt.

Miryam Schkljar

Fünf Polizisten bei israelischem Angriff im Gazastreifen getötet

Bei einem israelischen Angriff auf einen Polizeiposten im Norden des Gazastreifens werden fünf Polizisten getötet. Mehrere weitere Menschen seien bei dem Vorfall nahe dem Viertel Scheich Radwan verletzt worden, teilt die dortige Polizeidirektion mit. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor.

Anna Lena Stahl

Iran warnt USA vor Wiederaufnahme der Kampfhandlungen

Irans Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf warnt die USA vor einer Wiederaufnahme des Krieges. Der Iran werde bei den Rechten seiner Nation und seines Landes keine Kompromisse eingehen, sagt Ghalibaf dem pakistanischen Armeechef bei einem Treffen in Teheran laut einem Bericht des Staatsfernsehens. Die iranischen Streitkräfte hätten ihre Fähigkeiten während der Waffenruhe wiederaufgebaut, erklärt er weiter. Sollten die USA „törichterweise den Krieg wieder aufnehmen“, wären die Konsequenzen „noch vernichtender und bitterer“.

Anna Lena Stahl

Pakistanischer Armeechef berät in Teheran mit iranischer Staatsspitze

Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf trifft sich in Teheran mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir. Die Gespräche seien Teil der laufenden diplomatischen Bemühungen angesichts der regionalen Spannungen, berichten iranische Staatsmedien. Munir kommt bei seinem Besuch im Iran zudem mit Präsident Massud Peseschkian im Beisein von Außenminister Abbas Aragtschi zusammen.

Anna Lena Stahl

Israels Armee meldet Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Stellungen der libanesischen Hisbollah-Miliz angegriffen und zerstört. Wie das Militär auf der Plattform X mitteilte, wurde dabei eine unterirdische Anlage der Hisbollah im Gebiet der Bekaa-Ebene getroffen. Diese sei zur Herstellung von Waffen genutzt worden, die gegen israelische Zivilisten und Soldaten eingesetzt werden sollten.

Zudem griff die Armee Standorte der Hisbollah in der südlibanesischen Küstenstadt Tyros an, die rund 20 Kilometer nördlich der Grenze zu Israel liegt. Hisbollah-Kämpfer hätten von dort aus Angriffe gegen Soldaten geplant und ausgeführt, hieß es. Wie die Armee weiter mitteilte, wurde am Freitag ein Versuch vereitelt, mit Hilfe einer Drohne acht Pistolen und Magazine nach Israel zu schmuggeln. Die Drohne sei abgefangen worden. Alle Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Miryam Schkljar

Libanon: Sechs Sanitäter bei israelischen Angriffen getötet

Bei israelischen Angriffen im Südlibanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums binnen 24 Stunden sechs Sanitäter getötet worden. Das Ministerium verurteilte die Vorfälle am Freitag als Verletzung des Völkerrechts. In der Nacht zum Freitag seien in der Ortschaft Hanaway vier Rettungskräfte der Islamischen Gesundheitsorganisation ums Leben gekommen.

Am Freitagmorgen hat ein weiterer israelischer Angriff in Deir Kanun en-Nahr zwei Sanitäter der Al-Rissala-Pfadfinderorganisation getötet. Insgesamt seien in Deir Kanun en-Nahr sechs Menschen gestorben, darunter ein syrisches Kind.

Das israelische Militär teilte zu dem Vorfall in Hanaway mit, es habe Infrastruktur der Hisbollah angegriffen, in der sich Kämpfer der Miliz aufgehalten hätten. In Deir Kanun en-Nahr hätten Soldaten zwei Hisbollah-Kämpfer auf Motorrädern identifiziert und attackiert. In beiden Fällen prüfe das Militär Berichte, wonach Unbeteiligte zu Schaden gekommen seien. Man habe Maßnahmen ergriffen, um zivile Opfer zu vermeiden, unter anderem durch Evakuierungsaufrufe.

Lydia Wolter

USA erwägen offenbar weitere Angriffe gegen Iran

Die USA ziehen Medienberichten zufolge weitere Angriffe auf den Iran in Betracht. Laut dem Nachrichtenportal „Axios“ habe US-Präsident Donald Trump sich am Freitagmorgen mit seinen engsten Beratern besprochen, um neue Militärschläge zu prüfen, falls die Gespräche mit Teheran ohne Ergebnis bleiben. Auch der US-Sender CBS meldete, dass mögliche neue Angriffe diskutiert würden. Eine endgültige Entscheidung sei bisher nicht gefallen.

Trump selbst erklärte am Freitag auf seiner Plattform Truth Social, er werde wegen „bestimmter Umstände“ nicht an der bevorstehenden Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilnehmen. Details ließ der US-Präsident offen.

Jeanne Vesper

Iran äußert sich zurückhaltend zu Friedensgesprächen

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wird von der Agentur IRNA mit den Worten zitiert, Diplomatie brauche Zeit. Er deutet an, dass man noch nicht an einem Punkt sei, an dem eine Friedensvereinbarung greifbar sei. Die Differenzen zwischen dem Iran und den USA seien tief und signifikant. Nuklearfragen würden nicht diskutiert und es könne keine Einigung erzielt werden, wenn die USA versuchten, sich mit Details über hochangereichertes Uran im Iran zu befassen.

Jeanne Vesper

Rubio: Brauchen „Plan B“ zur Öffnung der Straße von Hormus

US-Außenminister Marco Rubio hat beim Nato-Außenministertreffen in Schweden für einen „Plan B“ zur Öffnung der Straße von Hormus geworben. Alle würden ein Abkommen mit dem Iran begrüßen, das die Öffnung der für den globalen Öl- und Gasmarkt zentralen Meerenge beinhalte, sagte Rubio in Helsingborg. Falls sich der Iran aber weigere, die Meerenge zu öffnen, und

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This article was originally published by Handelsblatt.

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