USA und Iran: Trump erklärt Rahmenabkommen nach gegenseitigen Angriffen für beendet
Auf einen Blick
- Nach gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran erklärte US-Präsident Trump ein im Juni geschlossenes Rahmenabkommen für beendet.
- Experten sehen Trumps Einschätzung des iranischen Regimes als unterschätzt, da Teheran weiterhin die Ölmärkte beeinflussen kann.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Nach gegenseitigen Angriffen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erklärte US-Präsident Trump ein im Juni geschlossenes Rahmenabkommen mit dem Iran für beendet.
Istanbul. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran droht wieder aufzuflammen. Nach gegenseitigen Angriffen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erklärte US-Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara, für ihn habe sich das im Juni mit dem Iran geschlossene Rahmenabkommen über die Beendigung des Kriegs erledigt.
„Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Sie sind der Abschaum, kranke Menschen, die von kranken Menschen angeführt werden“, sagte Trump über die Iraner an der Seite von Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
Doch Trumps Wunsch, nichts mehr mit dem Iran zu tun zu haben, wird sich so schnell nicht erfüllen. Trotz der weitreichenden Militärschläge der USA ist das Regime in Teheran in der Lage, mit geringem Materialeinsatz die Ölmärkte weltweit zu beeinflussen – womit er auch den USA massiv schaden kann.
Auf jeden Fall habe Trump den Durchhaltewillen und die Stärke des iranischen Regimes unterschätzt, sagen Experten. Nirgendwo wird das deutlicher als bei den Trauerfeierlichkeiten für den getöteten Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei, die am Samstag begonnen haben.
Offene Fragen
- Wie wird der Iran auf Trumps Erklärung reagieren?
- Welche weiteren Schritte werden die USA unternehmen?
- Wie werden die Ölmärkte langfristig reagieren?



