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Venezuelas Erdbebenhilfe: Deutsche Helfer stoßen auf bürokratische Hürden
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Handelsblatt30.06.2026Welt1 dk okumaGermany

Venezuelas Erdbebenhilfe: Deutsche Helfer stoßen auf bürokratische Hürden

Auf einen Blick

  • Nach einem schweren Erdbeben in Venezuela suchen 3000 ausländische Helfer, darunter die größte deutsche Delegation, nach Überlebenden.
  • Der Einsatz wird durch die mangelnde Koordination und bürokratische Hürden seitens des venezolanischen Staates erschwert, der sich mehr auf Repression als auf Hilfe konzentriert.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Eine Woche nach einem schweren Erdbeben in Venezuela suchen internationale Katastrophenhelfer nach Überlebenden, wobei die deutsche Hilfe die größte ist.

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Noch immer suchen 3000 ausländische Katastrophenhelfer nach dem schweren Erdbeben in Venezuela in den Trümmern nach verschütteten Menschen. Die Chancen, noch weitere Überlebende zu finden, sind eine knappe Woche nach der Katastrophe gering.

Die deutsche Katastrophenhilfe ist die größte unter den etwa 30 ausländischen Hilfstruppen. Mit sechs militärischen Airbus-Transportflugzeugen landeten die deutschen Kräfte in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem provisorisch instand gesetzten internationalen Flughafen. Er liegt direkt neben dem Katastrophengebiet von La Guaira.

Doch ihren weiteren Einsatz mussten die internationalen Helfer anschließend selbst organisieren und koordinieren. Denn der venezolanische Staat ist bei der Katastrophenhilfe weitgehend ausgefallen, sagte ein Beteiligter.

„Die Sicherheitskräfte verstehen etwas von Repression“, betonte er, der seinen Namen nicht genannt haben möchte. „Aber den Verkehr können sie nicht regeln.“

Koordiniert werden die Hilfsaktionen im Wesentlichen von den Vereinten Nationen. Die Militärs und das Sicherheitspersonal des venezolanischen Staates „stehen absolut nutzlos herum“.

Statt schweres Gerät heranzuschaffen, um die Trümmer zu beseitigen, beschränkten sie sich darauf, die Dokumente der angereisten Helfer bürokratisch umständlich zu kontrollieren. So verzögerten sie deren Einsatz noch zusätzlich. „Der Sicherheitsreflex des Regimes ist größer als das Bedürfnis, den Menschen zu helfen.“

Offene Fragen

  • Wie viele Menschen wurden bisher gerettet?
  • Welche weiteren Maßnahmen plant der venezolanische Staat?
  • Wie lange wird der Einsatz der Helfer noch dauern?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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