Village People Frontmann Victor Willis im Alter von 74 Jahren gestorben
Auf einen Blick
- Victor Willis, der Leadsänger und Mitautor der größten Hits der Disco-Band Village People, darunter „YMCA“, ist im Alter von 74 Jahren verstorben.
- Der in Texas geborene Musiker war Gründungsmitglied und prägte die Gruppe als kreativer Kopf, bevor er nach einem Rechtsstreit 2017 zurückkehrte.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Victor Willis war Leadsänger, Mitautor und Gründungsmitglied der Village People. Er prägte die Band als kreativer Kopf und kehrte 2017 nach einem Rechtsstreit um Urheberrechte zurück.
Der Frontmann der Disco-Band Village People, Victor Willis, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das teilte die Band auf ihrer Facebookseite mit. Der in Texas geborene Musiker war Leadsänger und Mitautor der größten Hits der Band, darunter „YMCA“, „Go West“ und „In The Navy“.
Willis kam 1951 in Dallas, Texas, auf die Welt. Der Sohn eines Baptisten-Predigers wurde zunächst Schauspieler in New York. 1977 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Village People. Die von den französischen Musikproduzenten Jacques Morali und Henri Belolo zusammengestellte Disco-Band wurde schnell berühmt, nicht zuletzt, weil ihre Mitglieder in Kostümen typischer Macho-Figuren wie Soldat, Bauarbeiter, Rocker oder Cowboy auftraten. Willis verkörperte dabei wechselweise einen Polizisten und einen Marineoffizier.
Willis prägte die Band nicht nur als Leadsänger und Frontmann, er war auch der kreative Kopf der Gruppe. „Y.M.C.A.“, ein Song über den Verein Christlicher Junger Männer mit der englischen Abkürzung Y.M.C.A., wurde zu einer Hymne der Schwulenbewegung – und zuletzt auch von US-Präsident Donald Trump.
Willis verließ die Band 1980 und führte jahrelang einen Rechtsstreit um die Urheberrechte an den von ihm geschriebenen Liedern sowie die Nutzung des Bandnamens. Nach einer Einigung mit der Produktionsfirma Can’t Stop Productions 2017 kehrte er jedoch zur Gruppe zurück.
