Walmart senkt Lebensmittelpreise auf Trumps Bitten – laut Trump
Auf einen Blick
- Walmart senkt angeblich auf Bitten von Donald Trump die Preise für Lebensmittel, darunter Hackfleisch.
- Trump lobt das Unternehmen als "patriotisch".
- Walmart nennt leicht abweichende Zahlen zur Preissenkung.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Walmart senkt Preise für Lebensmittel, darunter Hackfleisch, angeblich auf Bitten von US-Präsident Donald Trump. Dies geschieht vor dem Hintergrund stark gestiegener Rindfleischpreise, die Verbraucher belasten.
Der lange Arm des US-Präsidenten reicht offenbar bis zur Fleischtheke im Supermarkt. Auf seine Aufforderung hin habe Walmart die Preise gesenkt, verkündet Donald Trump. Hackfleisch koste fast 15 Prozent weniger. Walmart nennt eine andere Zahl.
07.07.2026, 11.47 Uhr
Die US-Supermarktkette Walmart senkt offenbar auf Bitten von Donald Trump die Preise für zahlreiche Produkte, darunter auch Hackfleisch. Dies verkündete der US-Präsident am Montag auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform Truth Social.
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund stark gestiegener Rindfleischpreise, die die Geldbeutel der US-Verbraucher belasten. Der Einzelhändler teilte mit, dass Kunden in seinen Walmart- und den dazugehörigen Sam's-Club-Filialen in diesem Sommer bei Artikeln wie Fleisch, Obst, Gemüse und Limonade sparen würden.
Trump zufolge wird Walmart die Preise für ein Pfund Hackfleisch um »fast« 15 Prozent senken. Walmart selbst teilte mit, der Preis für eine Sorte Hackfleisch werde um etwa zwölf Prozent auf 5,94 Dollar sinken. »Dies ist eine riesige Sache für die vielen Millionen Amerikaner, die klugerweise bei Walmart einkaufen, einem wahrhaft patriotischen Unternehmen, das die USA liebt«, erklärte Trump.
Die Preise für Rindfleisch waren in die Höhe geschnellt, nachdem eine anhaltende Dürre die Kosten für Viehfutter erhöht und die US-Viehzüchter gezwungen hatte, ihre Herden zu verkleinern. Trump hatte bereits früher zollgünstige Importe von argentinischem Rindfleisch gefördert, um die Preise zu dämpfen.
Erst wenige Tage zuvor hatte Trump gegen die hohen Benzinpreise in den USA gewettert und die Ölkonzerne zu Preissenkungen aufgefordert – mehr dazu hier. Er ärgerte sich offenbar darüber, dass die zuletzt gesunkenen Rohölpreise an den Tankstellen kaum ankommen.
Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump: »Verkäufer von Benzin müssen SOFORT ihre Preise senken.« Und weiter: »Es wird keine Preisabzocke geben, das ist komplett illegal. Wenn Verkäufer das machen, wird es große Probleme geben. Nehmt einen Preis von 2,50 Dollar pro Gallone als Ziel.«
Derzeit liegt der Landesdurchschnitt für reguläres Benzin bei knapp unter vier Dollar pro Gallone (3,8 Liter). Das ist zwar niedriger als noch zur Hochzeit des Konflikts – aber weit von Trumps Preisvorstellungen entfernt.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Unternehmen könnten auf Druck zur Preissenkung nachgeben.
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