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Washington: Verdächtiger nach Schüssen nahe Weißem Haus festgenommen
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Spiegel Ausland23.05.2026Crime2 dk okumaGermany

Washington: Verdächtiger nach Schüssen nahe Weißem Haus festgenommen

Auf einen Blick

  • In Washington hat ein Verdächtiger nahe dem Weißen Haus auf Sicherheitskräfte geschossen.
  • Er wurde überwältigt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Die Person soll psychisch gestört sein und ein Betretungsverbot für das Gebiet gehabt haben.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses in Washington wurde ein Verdächtiger von Sicherheitskräften überwältigt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Person näherte sich einem Kontrollpunkt und schoss auf die Beamten, die das Feuer erwiderten. Der Verdächtige soll psychisch gestört sein und ein Betretungsverbot für das Gebiet gehabt haben.

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In Washington sind in der Nähe des Weißen Hauses Dutzende Schüsse gefallen. Sicherheitskräfte haben einen Verdächtigen überwältigt und in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses in Washington ist ein Verdächtiger von Sicherheitskräften überwältigt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Person habe sich am Samstagabend einem Kontrollpunkt an der 17. Straße und der Pennsylvania Avenue genähert und auf die Beamten geschossen, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur Reuters. Die Beamten hätten das Feuer erwidert.

Der Gesundheitszustand des Verdächtigen, der in das George Washington Hospital gebracht wurde, war zunächst unklar. Dem Insider zufolge handelt es sich um eine psychisch gestörte Person, gegen die bereits ein Betretungsverbot für das Gebiet bestand.

Zuvor hatte der für den Schutz des Präsidenten zuständige Secret Service mitgeteilt, er prüfe Berichte über Schüsse. FBI-Direktor Kash Patel hatte erklärt auf X, seine Behörde unterstütze die Ermittlungen.

Unmittelbar nach den Schüssen hat sich rund um den Amtssitz von US-Präsident Donald Trump ein Großaufgebot der Polizei und anderer Sicherheitskräfte postiert.

Der kanadische Tourist Reid Adrian berichtete, er habe in der Nähe des Weißen Hauses »20 bis 25« Geräusche gehört, die wie Feuerwerk geklungen hätten – »aber es waren Schüsse, und dann sind alle losgerannt«.

Journalisten, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Nordrasen des Weißen Hauses aufhielten, berichteten auf X, sie seien angewiesen worden, loszulaufen und im Pressekonferenzsaal des Weißen Hauses Schutz zu suchen. Die ABC-News-Korrespondentin Selina Wang schrieb auf X: »Es klang wie Dutzende Schüsse.« Reporter von CNN berichteten, Agenten des Secret Service hätten im Pressesaal »Runter« gerufen und vor Schüssen gewarnt.

US-Präsident Donald Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in seinem Amtssitz auf, um an einer Vereinbarung zur Beendigung des Irankriegs zu arbeiten. Wie er selbst mitgeteilt hatte, blieb er deswegen über das Feiertagswochenende in Washington, statt an der Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilzunehmen.

Ende April hatte sich in Washington ein Schusswaffenvorfall am Rande des traditionellen Korrespondenten-Dinners ereignet, an dem Trump und seine Frau Melania teilnahmen. Ein bewaffneter Mann versuchte, eine Sicherheitskontrolle zu dem Veranstaltungssaal zu überwinden. Bei seiner Festnahme fielen Schüsse. Der Mann muss sich nun wegen versuchten Mordes am US-Präsidenten verantworten.

Trump war in den vergangenen zwei Jahren zwei Attentatsversuchen entgangen: Im Juli 2024 schoss ein Mann während einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania auf ihn, die Kugel streifte den damaligen Präsidentschaftskandidaten am Ohr. Im September 2024 wollte ein Mann Trump in Florida beim Golfspielen erschießen. Der 59-Jährige wurde gefasst und Anfang Februar zu lebenslanger Haft verurteilt.

Diese Meldung wird laufend aktualisiert.

Offene Fragen

  • Wie ist der genaue Gesundheitszustand des Verdächtigen?
  • Was waren die genauen Motive des Verdächtigen?
  • Gab es weitere Personen, die an dem Vorfall beteiligt waren?
  • Wie wird die Sicherheit rund um das Weiße Haus nach diesem Vorfall angepasst?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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