Weltweit fast 54 Millionen Frauen zwischen 35 und 49 Jahren von Unfruchtbarkeit betroffen
Auf einen Blick
- Eine Studie prognostiziert, dass die Zahl der von Unfruchtbarkeit betroffenen Frauen weltweit von 54 Millionen (2023) auf 80 Millionen bis 2036 ansteigen könnte.
- Hauptursache ist das spätere Kinderkriegen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Weltweit waren 2023 fast 54 Millionen Frauen zwischen 35 und 49 Jahren von Unfruchtbarkeit betroffen. Bis 2036 könnte diese Zahl auf 80 Millionen ansteigen, hauptsächlich weil Frauen später Kinder bekommen.
Rund 54 Millionen Frauen zwischen 35 und 49 Jahren waren 2023 weltweit von Unfruchtbarkeit betroffen. Das berechnet ein überwiegend chinesisches Forschungsteam im Fachjournal The Lancet Obstetrics, Gynaecology, & Women's Health. Bis 2036 könnten es demnach rund 80 Millionen werden.
In der Altersgruppe der 35 bis 49 Jahre alten Frauen nahmen die Diagnosen von Unfruchtbarkeit von 1990 bis 2023 weltweit deutlich zu, von rund 27 Millionen auf fast 54 Millionen. Insgesamt haben laut der Studie etwa acht bis zwölf Prozent der Paare Fruchtbarkeitsprobleme. Vor allem wohlhabendere Länder sind betroffen, in denen Frauen im Mittel später Kinder bekommen.
Eine zentrale Ursache sehen die Forschenden darin, dass viele Frauen erst in deutlich höherem Alter als früher Kinder bekommen möchten und dann wegen altersbedingter Unfruchtbarkeit keine Schwangerschaft mehr zustande kommt.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Anstieg der unfruchtbaren Frauen auf 80 Millionen bis 2036.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren
Offene Fragen
- Welche spezifischen wohlhabenderen Länder sind am stärksten betroffen?
- Welche weiteren Faktoren beeinflussen die Zunahme der Unfruchtbarkeit?