Whistleblower warnt vor giftigem Staub in der Londoner U-Bahn
Auf einen Blick
- Michael Steeds, ehemaliger Mitarbeiter der Londoner U-Bahn, warnt vor giftigem Staub in den Lüftungs- und Aufzugsschächten.
- Er wurde entlassen, nachdem er Bedenken hinsichtlich der Asbestgefahr äußerte.
- Ein Arbeitsgericht bestätigte, dass seine Entlassung unberechtigt war.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Whistleblower Michael Steeds arbeitete seit 2018 in der Londoner U-Bahn und entdeckte die Gefahr von Asbest im Staub der Lüftungsschächte.
Jahrelang entfernte Michael Steeds Staub aus Lüftungs- und Aufzugsschächten in der Londoner U-Bahn, bis er erfuhr, dass der Dreck möglicherweise giftig ist. Sein Arbeitgeber entließ ihn, nachdem er sich gegen die Gefahr wehrte. Ein Arbeitsgericht befand die Entlassung als unberechtigt. Steeds warnt nun die Öffentlichkeit: "Jeder, der in diese Züge einsteigt, muss davon wissen. Die Menschen dort unten werden einer Gefahr ausgesetzt", zitiert der "Guardian" den Whistleblower.
Steeds war seit 2018 bei der Londoner U-Bahn angestellt und mit der Reinigung der engen Kanäle unter den Bahnsteigen beschäftigt, in denen sich über Jahrzehnte Dreck angesammelt hatte. Manchmal war der Staub so dicht, dass er seine Hände nicht sehen konnte. Irgendwann erfuhr er, dass der Staub gefährliche Konzentrationen an Asbest sowie andere Substanzen wie Chrom, Arsen, Silikaten und Eisenoxid enthalten könne.
Steeds begann, seine Bedenken zu äußern, wurde aber von seinem Arbeitgeber zurückgewiesen. Erst nach 19 Monaten erhielt er eine Schulung zum Umgang mit Asbest. Der Sondermüll, den die Arbeiter sammelten, wurde nicht sicher entsorgt. Das Arbeitsgericht wies die Argumente des Unternehmens mit Gutachten zurück und erklärte Steeds’ Beschwerden für begründet. London Underground Limited hätte sie als Whistleblowing behandeln müssen.
Steeds will mit seinem Schritt die Bevölkerung warnen: "Es ist nicht nur Staub, es ist Sondermüll, und das wissen sie nicht. Ich persönlich fahre nicht mehr mit der U-Bahn."
Transport of London betonte, man habe strenge Kontrollen zur Asbestkontrolle eingesetzt, um das Risiko für Kunden und Mitarbeiter zu minimieren.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Untersuchungen zur Asbestgefahr in der Londoner U-Bahn
Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen
Offene Fragen
- Wie viele Mitarbeiter waren der Asbestgefahr ausgesetzt?
- Welche langfristigen Gesundheitsfolgen können für die betroffenen Arbeiter auftreten?





