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BackWHO: Ebola-Ausbreitung im Kongo bleibt "ernst"
WHO: Ebola-Ausbreitung im Kongo bleibt "ernst"
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Die Zeit19.06.2026Welt1 dk okumaGermany

WHO: Ebola-Ausbreitung im Kongo bleibt "ernst"

Auf einen Blick

  • Die WHO bezeichnet die Ebola-Lage in der DR Kongo als "ernst".
  • Es gibt 896 bestätigte Infektionen und 232 Todesfälle.
  • Uganda und China entsenden medizinische Hilfe.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die WHO bezeichnet die Ebola-Lage in der DR Kongo als "ernst" und meldet 896 Infektionen und 232 Todesfälle. Die Epidemie grassierte mutmaßlich schon Monate, bevor die Gefahr bekannt war.

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Das Ebola-Virus verbreitet sich in der Demokratischen Republik Kongo nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiterhin schnell. Die Lage sei immer noch »ernst«, sagte die Leiterin der Noteinsätze der WHO in Afrika, Marie-Roseline Bélizaire. Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie würden aber »von Tag zu Tag stärker«, sagte sie in einer Videoschalte aus Bunia, der Hauptstadt der besonders betroffenen Provinz Ituri. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte die Maßnahmen zuletzt als unzureichend kritisiert.

Laut WHO gibt es in der DR Kongo seit Beginn der Epidemie 896 bestätigte Ebola-Infektionen und 232 Todesfälle. 75 der Infizierten sind demnach medizinische Helfer, 17 von ihnen seien gestorben. Mitte Mai hatte die WHO eine »gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite« ausgerufen – ihre zweithöchste Alarmstufe. Das Virus grassierte jedoch mutmaßlich schon ​Monate zuvor, weshalb sich viele Pflegekräfte und Ärzte ansteckten, bevor die Gefahr bekannt war. Zudem mangelt es den Helfern an grundlegender Schutzausrüstung wie Handschuhen und Masken.

Uganda und China entsenden medizinische Unterstützung

»Das ist ein ⁠sehr hoher ​Preis, den das Gesundheitssystem zahlt, weil wir ‌im Kongo nicht ‌genug medizinisches Personal haben«, sagte Bélizaire. Das Nachbarland Uganda sowie China würden medizinische Teams zur Hilfe entsenden. Die WHO leiste zudem ​psychologischen Beistand für Helfer, die nach der ⁠Erkrankung ​von Kollegen Angst davor hätten, ‌Patienten zu behandeln.

Offene Fragen

  • Wird die entsandte Hilfe ausreichen?
  • Wie wird sich die Epidemie weiterentwickeln?

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This article was originally published by Die Zeit.

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