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WHO sieht keinen Grund für Reisebeschränkungen trotz Ebola-Ausbruch
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Die Zeit20.5.2026Gesundheit1 Min. LesezeitGermany

WHO sieht keinen Grund für Reisebeschränkungen trotz Ebola-Ausbruch

Auf einen Blick

  • Die WHO empfiehlt trotz Ebola-Ausbrüchen in Ostafrika keine Reisebeschränkungen.
  • Das Virus verbreitet sich nur durch direkten Körperkontakt.
  • Ruanda schloss seine Grenze zum Kongo, die USA verhängten Einreisebeschränkungen.

KI-generierte Zusammenfassung

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Der Notfallausschuss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht trotz des Ausbruchs des tödlichen Ebola-Fiebers in Ostafrika keinen Grund für Reisebeschränkungen.

Das Virus werde nicht durch zufälligen Kontakt oder die Atemluft, sondern durch direkten Kontakt mit Blut und Körperflüssigkeiten übertragen, sagte die Vorsitzende des Ausschusses unabhängiger Experten, Lucille Blumberg, bei einer Pressekonferenz in Genf.

«Reisebeschränkungen sind unter den Regularien der Internationalen Gesundheitsvorschriften nicht empfohlen.»

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berief nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda ihren Notfallausschuss ein.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte bereits eine Notlage internationaler Reichweite wegen des Ausbruchs ausgerufen.

WHO empfiehlt gute Überwachung aller Infizierter und Kontakte

Im Kongo wurde die seltene Bundibugyo-Variante des Virus festgestellt.

Nach neuesten Angaben gibt es inzwischen 132 vermutete Ebola-Todesfälle und 528 Ebola-Verdachtsfälle.

Die WHO befürchtet eine wesentlich höhere Dunkelziffer, da vermutet wird, dass viele Fälle nicht gemeldet werden.

Gegen die Variante gibt es laut WHO keinen zugelassenen Impfstoff und keine Therapie.

Wichtig sei eine gute Überwachung aller Kontakte von Infizierten oder Verdachtsfällen, heißt es von der WHO.

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner wird in der Berliner Charité behandelt.

Das benachbarte Ruanda hat seine Grenze zum Osten des Kongo bereits geschlossen.

Die USA haben für den Kongo ihre höchste Reisewarnung herausgegeben und Einreisebeschränkungen für Personen ohne US-Pass verhängt, die sich kürzlich im Kongo, in Uganda oder im Südsudan aufgehalten haben.

Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hatte die internationale Gemeinschaft aufgefordert, von Reisebeschränkungen abzusehen.

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This article was originally published by Die Zeit.

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