Wimbledon-Siegerin Vondroušová für vier Jahre gesperrt
Auf einen Blick
- Die frühere Wimbledon-Siegerin Markéta Vondroušová wurde von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) für vier Jahre gesperrt, da sie im Dezember 2025 einen Dopingtest verweigerte.
- Vondroušová begründete dies mit Angststörungen und Sicherheitsbedenken, doch die ITIA wies ihre Argumentation ab.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die frühere Wimbledon-Siegerin Markéta Vondroušová wurde für vier Jahre gesperrt, weil sie im Dezember 2025 einen Dopingtest verweigerte. Sie gab Angststörungen und Sicherheitsbedenken als Gründe an, die von der ITIA jedoch abgewiesen wurden.
Die frühere Wimbledon-Siegerin Markéta Vondroušová ist für vier Jahre gesperrt worden. Wie die International Tennis Integrity Agency (ITIA) mitteilte, verweigerte Vondroušová im Dezember einen Dopingtest.
»Vondroušová gab am 3. Dezember 2025 gegen 20 Uhr keine Probe ab, als sie in ihrer Wohnung von einem Dopingkontrollbeauftragten (DCO) zu einer Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs aufgefordert wurde«, hieß es in der ITIA-Stellungnahme . Ein verweigerter Test wird laut ITIA wie ein positiver Test bewertet.
Vondroušová argumentiert mit Angststörung
Im April hatte Vondroušová eingeräumt, den Test verweigert zu haben. Der Vorfall habe sich ereignet, »weil ich nach Monaten körperlicher und seelischer Belastung an meine Grenzen gestoßen bin«, schrieb sie damals bei Instagram.
»Ich habe so reagiert, wie es jemand tut, der in diesem Moment Angst hatte. Es ging darum, mich sicher zu fühlen, und nicht darum, irgendetwas zu vermeiden«, so Vondroušová. Sie habe »lange mit Verletzungen, ständigem Druck und Schlafproblemen« zu kämpfen gehabt. Dies habe sie zermürbt. »Darüber hinaus haben jahrelange hasserfüllte Nachrichten und Drohungen dazu geführt, dass ich mich in meinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühle«, schrieb Vondroušová weiter.
Sie verwies auch auf die Messerattacke gegen ihre frühere Kollegin Petra Kvitová. An Weihnachten 2016 hatte ein Mann, der sich als Handwerker ausgegeben hatte, Kvitová in deren Wohnung angegriffen und verletzt. »Nach dem, was mit Petra passiert ist, nehmen wir Fremde an unserer Tür nicht mehr auf die leichte Schulter«, schrieb Vondroušová.
Angst habe ihr Urteilsvermögen beeinträchtigt. Experten hätten bei ihr eine Angststörung und eine akute Stressreaktion festgestellt. So argumentierte Vondroušová laut ITIA-Mitteilung auch in der Anhörung zu ihrem Fall.
ITIA weist Begründung ab
»Wir sind uns bewusst, dass die Dopingkontrollen für die Spieler unangenehm sind und eine zusätzliche Belastung darstellen. Ihr Beruf ist ohnehin schon mit hohem Druck und großer Aufmerksamkeit verbunden«, sagte ITIA-Vorstandsvorsitzende Karen Moorhouse in der Mitteilung.
Die Kontrolleure tragen ihrer Aussage zufolge aber stets einen Ausweis bei sich und können ihre Identität nachweisen. Unangekündigte Tests seien unerlässlich.
Vondroušová, die 2023 überraschend als ungesetzte Spielerin in Wimbledon triumphiert hatte, hatte ihre Teilnahme an den Australian Open im Januar aufgrund einer Schulterverletzung abgesagt und seitdem pausiert. Nun ist sie bis zum 21. Juni 2030 gesperrt. Vondroušová kann noch Berufung einlegen.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Vondroušová wird Berufung gegen die Sperre einlegen.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen
Offene Fragen
- Wird Vondroušová Berufung einlegen?
- Wie wird sich die Sperre auf ihre Karriere auswirken?



