WM-Taskforce verteidigt Einreiseverweigerung für Schiedsrichter – Diverse WM-News
Auf einen Blick
- Andrew Giuliani verteidigt Einreiseverweigerung für somalischen Schiedsrichter Omar Artan wegen Sicherheitsbedenken.
- Spanien startet ohne Lamine Yamal und Nico Williams.
- Bayern München und Eintracht Frankfurt stehen kurz vor einem 55-Mio-Euro-Transfer.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Artikel berichtet über diverse Neuigkeiten rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, darunter Einreiseverweigerungen, Spielergebnisse, Transfers und Gedenkveranstaltungen.
Andrew Giuliani, Chef der WM-Taskforce des Weißen Hauses, hat die Einreiseverweigerung für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan in die USA verteidigt. „Es gibt Dinge, über die wir nicht sprechen können, aber zumindest ist bekanntgeworden, dass er kurz vor seiner Reise in die Vereinigten Staaten Kontakt zu sehr, sehr schlechten Menschen hatte“, sagte Giuliani übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Rande des Spiels Niederlande gegen Japan.
Details nannte der 40-Jährige in einer Medienrunde nicht, bekräftigte aber: „Ich belasse es dabei, aber eines kann ich Ihnen sagen: Wir werden nicht zulassen, dass im Rahmen eines Fußballturniers zwielichtige Gestalten in die Vereinigten Staaten einreisen.“ Der 34-jährige Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Als Grund nannten die Behörden Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia.
Europameister Spanien wird ohne Jungstar Lamine Yamal in die WM starten. Das bestätigte Trainer Luis de la Fuente vor dem Auftakt gegen Außenseiter Kap Verde am Montag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV). „Die gute Nachricht ist, dass Lamine sehr fit ist. Er ist in guter Form und trainiert sehr gut. Er steht zur Verfügung, aber er kann nicht von Anfang an spielen“, sagte der 64-Jährige in Atlanta.
Dasselbe gelte für Flügel-Stürmer Nico Williams. Ob das Duo für einige Minuten zum Einsatz kommt, wolle de la Fuente je nach Spielverlauf entscheiden. Yamal hatte sich Mitte Mai eine Verletzung des hinteren Oberschenkelmuskels im linken Bein zugezogen. Auch Williams konnte wegen eine Muskelverletzung wochenlang nicht spielen.
Außenverteidiger Nathaniel Brown steht beim WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao vor seinem ersten Einsatz bei einer Weltmeisterschaft. Parallel befinden sich Bayern München und Eintracht Frankfurt auf den letzten Metern eines großen Transfers. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen sind sich alle Beteiligten sicher: Der Wechsel des Nationalspielers zum Rekordmeister wird bald über die Bühne gehen. Das berichtet „Bild“.
In den Verhandlungen wurde bereits eine entscheidende Hürde genommen. Demnach haben sich Bayerns Sportvorstand Max Eberl und Frankfurts Sportchef Markus Krösche grundsätzlich auf ein Gesamtpaket von rund 55 Millionen Euro verständigt. Aktuell gehe es nur noch um die genaue Verteilung zwischen fixer Ablöse und möglichen Bonuszahlungen. Während Frankfurt auf einen möglichst hohen Garantiebetrag drängt, würde Bayern einen größeren Teil der Summe leistungsabhängig gestalten.
Gianni Infantino hat nach dem WM-Spiel der Schweiz gegen Katar (1:1) mit einer besonderen Geste an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana erinnert. Der Präsident des Fußball-Weltverbands Fifa postete auf Instagram ein aktuelles Foto, das ihn mit dem offenbar eingeladenen Stéphane Bise zeigt, Präsident des vom Unglück besonders betroffenen FC Lutry. Sieben Spieler des Schweizer Amateurclubs starben bei dem Brand an Neujahr in der Bar Le Constellation, fünf weitere wurden teils schwer verletzt.
Bise zu dem WM-Spiel in San Francisco zu empfangen, sei für ihn von großer Bedeutung, schrieb Infantino. Es sei trotz der Freude über die WM wichtig, „einen Moment innezuhalten und derer zu gedenken, die bei der Tragödie in Crans-Montana im Wallis Anfang des Jahres ihr Leben verloren haben oder von ihr betroffen waren – unter ihnen viele mit Bezug zum FC Lutry“, schrieb der 56 Jahre alte Fifa-Präsident, der selbst aus dem Wallis stammt. Bei dem Drama in Crans-Montana kamen insgesamt 41 Menschen ums Leben, 115 wurden verletzt.
Mitfavorit Portugal ist mit einem besonderen Andenken an den tödlich verunglückten Nationalspieler Diogo Jota zur WM gereist. Premierminister Luis Montenegro überreichte jedem Spieler vor dem Abflug in die USA ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Darauf sind die Namen aller WM-Fahrer und ein Schriftzug zu Ehren Jotas zu lesen. Der Stürmer des FC Liverpool starb am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall in Spanien.
„Wir wissen das sehr zu schätzen“, sagte Portugals Mittelfeld-Star Vitinha von Paris Saint-Germain bei der ersten Pressekonferenz im WM-Quartier in Palm Beach Gardens in Florida. Der Premierminister habe den Spielern „die Entscheidung überlassen, ob und wie wir es tragen wollen“. Und die Spieler, so Vitinha, hätten alle gemeinsam entschieden, das Armband während des gesamten Turniers zu tragen: auch beim Training und bei den Spielen.
Der Rekordweltmeister kann zumindest eine Auftaktniederlage abwenden. Brasilien startete mit einem 1:1 gegen Marokko und damit den vermeintlich schwersten Gegner der Gruppe C in die Fußball-WM. Nach der Führung des WM-Vierten von 2022 durch Ismael Saibari (21.), mit dem der FC Bayern liebäugelt, gelang Vinícius Júnior (32.) mit einem Traumtor der Ausgleich für die Brasilianer von Star-Coach Carlo Ancelotti. „Das Unentschieden beim Auftaktspiel verstärkt die Zweifel an der Nationalmannschaft von vor der WM“, schrieb Brasiliens „O Globo“.
Von der deutschen Mannschaft kamen dagegen bessere Nachrichten. Manuel Neuers Comeback beim Start der DFB-Eöf in das XXl-Turnier steht fest. Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte den Einsatz des 40 Jahre alten Bayern-Torwarts 17 Stunden vor der Partie an diesem Sonntagabend (19.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) in Houston gegen Curaçao.
Für eine faustdicke Überraschung sorgte dagegen Katar. Daheim vor etwa dreieinhalb Jahren klappte es nicht bei der WM. Gegen Ecuador, Senegal und die Niederlande hatte es für Katar Ende 2022 nur zu einem Tor, nicht aber zu einem Punkt gereicht. Nun war es so weit mit dem 1:1 in San Francisco gegen die Schweiz. „Wir sind sehr stolz auf uns“, sagte Stürmer Akram Afif.
So fühlten sich auch die Schotten, denn es es hat über drei Jahrzehnte gedauert. Angetrieben von Tausenden Fans im traditionellen Kilt hat das Team einen hart umkämpften Sieg bei einer Weltmeisterschaft gefeiert. In ihrem Auftaktmatch zerstörten sie dabei Haitis Hoffnung auf den ersten WM-Punkt der Verbandsgeschichte. Die „Bravehearts“ setzten sich vor den Augen von Edelfan Rod Stewart gegen den von Armut, Hunger und politischen Krisen geprägten Karibikstaat mit 1:0 (1:0) durch und dürfen vom erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde träumen. Weil sich Brasilien und Marokko zuvor 1:1 trennten, sind die Schotten Tabellenführer in der Gruppe C.
Einen echten Fehlstart legten die Türken ins Turnier hin. Gegen Australien kassierte das Team um Real Madrids Star Arda Güler in Vancouver eine 0:2 (0:1)-Pleite. Trotz teils drückender Überlegenheit konnten die Türken in ihrem Auftaktspiel in Gruppe D keinen Treffer bejubeln und stehen schon jetzt stark unter Druck.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Bayern München und Eintracht Frankfurt werden den Transfer von Nathaniel Brown bald abschließen.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen
Offene Fragen
- Welche genauen 'schlechten Menschen' kontaktierte Omar Artan?
- Wie wird sich der Transfer auf die Leistung der betroffenen Vereine auswirken?
- Welche weiteren Überraschungen wird die WM bringen?


