Zugangsbeschränkungen an sachsen-anhaltischen Hochschulen auf Höchstniveau
Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt steigende Zugangsbeschränkungen im Wintersemester 2026/27
Auf einen Blick
- Der Anteil zugangsbeschränkter Studiengänge an sachsen-anhaltischen Hochschulen ist auf 27,2% gestiegen.
- Eine CHE-Analyse zeigt, dass dies über dem bundesweiten Durchschnitt liegt, der auf 31,6% gesunken ist.
KI-generierte Zusammenfassung
Der Anteil der Studiengänge mit einer Zugangsbeschränkung an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt ist im Wintersemester 2026/27 auf 27,2 Prozent gestiegen. Im Vorjahr waren es noch 23,8 Prozent. Dies geht aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor.
Bundesweit haben 31,6 Prozent aller Studienangebote einen Numerus Clausus oder ein Eignungsfeststellungsverfahren, im Vorjahr waren es noch 32,5 Prozent. Die höchsten Anteile gibt es in Berlin (53,5 Prozent) und Baden-Württemberg (46,2 Prozent), die niedrigsten in Thüringen (16,8 Prozent) und Brandenburg (17,2 Prozent).
Die Martin-Luther-Universität Halle gehört zu den Hochschulorten mit dem höchsten Anteil an zugangsbeschränkten Studienangeboten, es sind hier 37 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent). Eine Rolle spielen dabei die Kunst- und Musikhochschulen, die in der Regel Zugangsbeschränkungen und Auswahlverfahren haben. In Magdeburg liegt die Quote bei 13 Prozent.
Am häufigsten sind in Sachsen-Anhalt Studienangebote in den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften zugangsbeschränkt. Dort sind es 28,6 Prozent. Studienangebote in den Sprach- und Kulturwissenschaften dagegen nur zu 9,8 Prozent.
