Zwei Arbeiter nach Stromschlag bei Kranunfall in Backnang kritisch verletzt
Auf einen Blick
- Zwei Arbeiter erlitten auf einer Baustelle in Backnang (Rems-Murr-Kreis) einen lebensbedrohlichen Stromschlag, nachdem ein Kran zu nahe an eine Stromleitung kam.
- Sie wurden per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Bauprojekt zur Erweiterung der B14 von zwei auf vier Spuren
Ein Kran ist auf einer Baustelle in Backnang (Rems-Murr-Kreis) einer Stromleitung zu nahegekommen und zwei Arbeiter haben einen Stromschlag erlitten. Ein Notarzt konnte lebensgefährliche Verletzungen bei den beiden zunächst nicht ausschließen, sagte ein Polizeisprecher. Sie wurden mit zwei Hubschraubern in ein Krankenhaus geflogen. Von der Starkstromleitung sei ein Strombogen auf den Kran übergesprungen, führten die Ermittler weiter aus. Die verletzten Arbeiter standen am Boden, wenige Meter neben dem Kran. Sie erlitten einen Stromschlag, obwohl sie weder den Kran noch dessen Ladung berührten. Arbeiter im Führerhaus bleibt unverletzt Zum Zeitpunkt des Unfalls saß zudem ein weiterer Arbeiter in der Steuerkabine des Krans. Er habe demnach keinen Stromschlag erlitten und blieb unverletzt. Der Kran wurde laut Polizei dafür genutzt, Betonteile auf der Baustelle zu verladen. Der Unfall ereignete sich auf einem gesperrten Teil der B14. Dort wird zurzeit die Fahrbahn von zwei auf vier Spuren erweitert. Ob der Arbeitsunfall nun zu einem Verzug bei den Bauarbeiten führt, war zunächst ungewiss. Planmäßig soll die Bundesstraße am Freitag wieder für den Autoverkehr freigegeben werden.
Offene Fragen
- Ursachen des Unfalls
- langfristige Auswirkungen auf die Verletzten
