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Zwei Löschhubschrauber kollidieren bei Waldbrand in Griechenland
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Die Zeitvor 1 StundeDefense3 Min. LesezeitGermany

Zwei Löschhubschrauber kollidieren bei Waldbrand in Griechenland

Auf einen Blick

  • Westlich von Athen sind zwei Löschhubschrauber bei Waldbrandbekämpfung kollidiert, wobei der dänische Pilot und der griechische Co-Pilot eines Helikopters ums Leben kamen.
  • Das Unglück erhöht die Zahl der Todesopfer durch Waldbrände in Griechenland auf fünf.
  • Die Brände nahe Megara sind weiterhin außer Kontrolle, während sich die Lage in Spanien und Frankreich entspannt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Kollision ereignete sich während anhaltender, außer Kontrolle geratener Waldbrände westlich von Athen, die bereits fünf Todesopfer forderten und über 10.000 Hektar Wald zerstörten.

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In Griechenland sind westlich von Athen zwei Löschhubschrauber beim Kampf gegen die Waldbrände kollidiert. Der Pilot und der Co-Pilot eines Helikopters konnten nur noch tot geborgen werden, teilten die örtlichen Behörden mit. Der Pilot stammte nach Angaben der Feuerwehr aus Dänemark, der Co-Pilot aus Griechenland. Die Besatzung des anderen Hubschraubers konnte sich nach Angaben des griechischen Rundfunks per Notlandung retten.

Mit dem Unglück sind infolge der Waldbrände in Griechenland inzwischen fünf Menschen gestorben. Bereits vergangene Woche waren auf Kreta und der Halbinsel Peloponnes drei Feuerwehrleute gestorben.

Wie die griechischen Behörden mitteilten, stießen die beiden Hubschrauber nahe der Ortschaft Psatha in der Luft zusammen. Der staatliche Rundfunk ERT zeigte ein Video, das den Zusammenstoß der beiden Löschhubschrauber zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie ein Helikopter den Rotor des anderen berührt. Kurz darauf explodiert einer der Hubschrauber und stürzt als Feuerball zu Boden.

Der große Waldbrand westlich von Athen ist unterdessen weiterhin außer Kontrolle. Die Flammen haben sich bis auf wenige Kilometer der Stadt Megara mit rund 36.000 Einwohnern ausgebreitet. Nach ersten Schätzungen wurden allein in dieser Region mehr als 10.000 Hektar Wald zerstört. Das entspricht in etwa der Fläche der Nordseeinsel Sylt. Zahlreiche Nutz- und Wildtiere sind in den griechischen Feuern gestorben. Zudem brannten Häuser, Ställe und Ackerflächen nieder.

Feuerwehr gräbt Brandschneisen vor Athen

Starke Winde erschweren die Löscharbeiten. Für Montag erwartet der griechische Wetterdienst zwar landesweit nachlassenden Wind. Für eine Entwarnung sei es allerdings noch zu früh, betonte der Zivilschutz. Vor allem in der Region rund um Athen bleibt die Waldbrandgefahr sehr hoch.

Feuerwehr, Armee und Zivilschutz legten am Sonntag mit schwerem Gerät Brandschneisen an, um den Vormarsch der Flammen vor allem im dicht bewaldeten Kithairon-Gebirge westlich von Athen aufzuhalten. Die Löscharbeiten werden durch die ausgetrocknete Vegetation und das unwegsame Gelände erheblich erschwert. Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte auch von Feuerwehrleuten aus Frankreich und Rumänien.

Als mögliche Ursache des Großbrandes im Westen Athens gelten Funken an Stromleitungen eines privaten Windparknetzes. Die Leitungen sollen durch starken Wind ins Schwingen geraten sein. In diesem Zusammenhang wurden zwei Menschen festgenommen.

Lage in Spanien und Frankreich entspannt sich

In anderen europäischen Ländern entspannt sich die Lage hingegen zunehmend. In Spanien waren am Wochenende nach Angaben eines spanischen Waldbrandportals landesweit noch mehr als 40 überwiegend kleinere Wald- und Vegetationsbrände aktiv. Die meisten davon in den Regionen Kastilien und León, Katalonien, Valencia und Kastilien-La Mancha.

An der französischen Atlantikküste, wo der heftigste Waldbrand der Saison gewütet hatte, dürfen Bewohnerinnen und Bewohner am Montag in die beiden Ferienorte Lège-Cap-Ferret und Le Porge zurückkehren. Dies gelte jedoch nicht für Campingplätze, teilte die Präfektur in Bordeaux mit. Auch im südfranzösischen Département Var, wo sich vor drei Tagen ein wieder aufgeflammter Brand rasch ausgebreitet hatte, wurden Evakuierungsmaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen aufgehoben.

Im Süden Frankreichs brach am Sonntag allerdings ein neuer Waldbrand nahe der Stadt Carcassonne aus. Auslöser war ein brennender Wagen auf der Autobahn, wie Medien unter Berufung auf die Feuerwehr berichteten. Laut Präfektur wurden etwa 100 Menschen in der Gemeinde Cazilhac vorsorglich in Sicherheit gebracht. Auch an Raststätten fanden demnach Evakuierungen statt.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der griechische Wetterdienst erwartet landesweit nachlassenden Wind.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Bewohner dürfen in Lège-Cap-Ferret und Le Porge zurückkehren, aber nicht auf Campingplätze.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

Offene Fragen

  • Was war die genaue Ursache der Hubschrauberkollision?
  • Wie entwickelt sich die Untersuchung gegen die Festgenommenen?
  • Wann kann in der Region Athen Entwarnung gegeben werden?

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This article was originally published by Die Zeit.

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