
Waldbrände nahe Madrid: Über 35.000 Menschen verlassen ihre Häuser
Waldbrände nahe Madrid sind unkontrolliert, über 35.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Region Madrid erlebt die schlimmste Brandkatastrophe ihrer Geschichte.

Waldbrände nahe Madrid sind unkontrolliert, über 35.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Region Madrid erlebt die schlimmste Brandkatastrophe ihrer Geschichte.
Fast 70.000 Schüler in Deutschland haben seit 2025 an kostenlosen Schulungen für den Katastrophenfall teilgenommen. Die Grünen-Fraktion sieht trotz hoher Teilnehmerzahlen weiteren Handlungsbedarf.

Eine Expertenkommission kritisiert Berlins Katastrophenschutz nach einem mehrtägigen Stromausfall. Mängel bei Kommunikation, Notstrom und Mobilfunk werden bemängelt. Vorschläge umfassen ein Krisenzentrum und mehr Übungen.
Bundesinnenminister Dobrindt strebt eine engere Verzahnung von Bund und Ländern im Zivil- und Katastrophenschutz an. Ziel ist die Vorverlagerung der Zusammenarbeit vor Krisenfälle und die Schaffung einer rechtlichen Grundlage für eine engere Koordination.
Thüringen stärkt seinen Katastrophenschutz durch die Anschaffung von drei weiteren Groß-Tanklöschfahrzeugen. Diese Fahrzeuge, die jeweils 10.000 Liter Wasser fassen, sollen die Waldbrandbekämpfung verbessern und wurden an Weimar, Suhl und den Landkreis Sömmerda übergeben.
Mindestens 61 Menschen starben bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 auf den Philippinen. Über 1.400 wurden verletzt, 40 werden vermisst. Tausende Schulen bleiben geschlossen, und fast 64.000 Häuser wurden beschädigt.

Deutschland will seinen Bevölkerungsschutz stärken und plant Investitionen von zehn Milliarden Euro bis 2029. Innenminister Dobrindt und Verteidigungsminister Pistorius stellen einen "Pakt für Bevölkerungsschutz" vor, der die zivile Verteidigung aufrüsten soll. Sicherheitsexpertin Helena Quis kritisiert jedoch, dass grundlegende Fragen zur Bedrohungslage ungeklärt seien.