Gänsegeier in Norddeutschland gesichtet: Klimawandel als Grund?
Vogelfreunde in Norddeutschland haben fliegende Gänsegeier gemeldet. Der Nabu geht von 12 bis 20 Tieren in Deutschland aus und sieht den Klimawandel als Grund für die Sichtungen.
Vogelfreunde in Norddeutschland haben fliegende Gänsegeier gemeldet. Der Nabu geht von 12 bis 20 Tieren in Deutschland aus und sieht den Klimawandel als Grund für die Sichtungen.
Schleswig-Holstein verzeichnet ein gutes Jahr für Weißstörche mit 600-610 Brutpaaren und über 1.050 Jungstörchen. Die Nahrungsverfügbarkeit ist gut, und das kühle Wetter hat nur geringe Auswirkungen auf die Jungtiere. Im Vorjahr wurden 951 flügge Jungstörche gezählt, die höchste Zahl seit 50 Jahren.
Die Zahl der Weißstörche in Rheinland-Pfalz wächst weiter. Nach der erfolgreichen Wiederansiedlung breiten sich die Vögel nun auch in der Eifel und im Hunsrück aus. Risiken wie Müll und Starkregen bleiben bestehen, doch der Bestand gilt als stabil und positiv für den Naturschutz.
Hamburgs Störche haben in dieser Saison einen Brutrekord aufgestellt und 129 Küken aufgezogen, so viele wie seit 100 Jahren nicht mehr. Der Nabu bezeichnet die Störche als Indikator für den Naturschutz.
Hamburgs Störche haben in dieser Saison so viele Küken aufgezogen wie seit einem Jahrhundert nicht mehr. Von 59 Paaren brüteten 46 erfolgreich und zogen 129 Jungstörche auf, was einen neuen Rekord darstellt.
Ein Gänsegeier hat in Niedersachsen zwei Storchennester angegriffen und alle Jungstörche getötet. Experten befürchten weitere Attacken, da der Geier die Jungstörche als leichte Beute entdeckt hat.
Ein Gänsegeier hat in der Region Hannover ein Storchennest attackiert, die Elterntiere vertrieben und die Jungstörche gefressen. Das außergewöhnliche Ereignis zog Ornithologen und Fotografen an.
Ein Gänsegeier hat in Klein Lobke (Region Hannover) Jungstörche aus einem Nest gefressen und die Elterntiere vertrieben. Dieses ungewöhnliche Verhalten wird auf großen Hunger zurückgeführt. Der Geier verweilte fast 48 Stunden und zog Fotografen an, bevor die Weißstörche zurückkehrten.
Jürgen Pelch, 79, hat 50 Jahre seines Lebens dem Schutz von Weißstörchen in Hamburg gewidmet. Von acht Paaren auf 56 Brutpaare gestiegen, zählt er die Jungtiere und kümmert sich um die Nester. Sein ehrenamtliches Engagement, unterstützt von seiner Familie und dem Nabu, ist entscheidend für den Erfolg.
Hamburg steuert auf einen Rekord bei Weißstörchen zu. 56 Brutpaare leben derzeit im Stadtgebiet, vor allem entlang der Elbe. Die günstigen Lebensbedingungen mit vielen Feuchtwiesen und Gräben begünstigen die Aufzucht der Jungtiere.