
Gewinnmitnahmen belasten asiatische Börsen nach US-Tech-Zahlen
Gewinnmitnahmen im Technologiesektor haben die asiatischen Börsen belastet, nachdem US-Tech-Quartalszahlen enttäuschten und die KI-Rally ins Stocken geriet.

Gewinnmitnahmen im Technologiesektor haben die asiatischen Börsen belastet, nachdem US-Tech-Quartalszahlen enttäuschten und die KI-Rally ins Stocken geriet.

Eli Lilly erhöht Umsatzprognose für 2026 auf 85-87 Milliarden Dollar dank starker Nachfrage nach Medikamenten wie Mounjaro und Zepbound.

Florian Wellbrock hat bei deutlich besseren Bedingungen auf einem Nebenarm der Seine das Freiwasserrennen vor dem Ungarn Betlehem und Oliver Klemet gewonnen. Nach einer schwierigen Saison setzte sich der Magdeburger in 1:55:18,3 Stunden durch.

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat im zweiten Quartal einen überraschend starken Betriebsgewinn von 33,4 Milliarden Kronen erzielt und seine Gesamtjahresprognose angehoben, gestützt durch den anhaltenden Boom bei Abnehmmedikamenten.

Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im zweiten Quartal den bereinigten operativen Gewinn um 1,9 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro gesteigert und damit Analystenerwartungen übertroffen.

Zalando hat im Quartal die Markterwartungen verfehlt und blickt vorsichtiger auf das Gesamtjahr. Das GMV- und Umsatzwachstum wird am unteren Ende erwartet. Die Aktie verliert knapp 18 Prozent nach Handelsstart.
Die Datenanalyse- und KI-Firma Palantir hat im vergangenen Quartal den Umsatz im Jahresvergleich um 93 Prozent auf knapp 1,94 Milliarden Dollar gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Firmenchef Alex Karp positioniert das Unternehmen als Kontrollelement gegenüber großen KI-Laboren.

AstraZeneca und Bristol Myers Squibb verhandeln über eine Fusion, die einen der größten Pharmakonzerne der Welt mit einem Börsenwert von fast 400 Milliarden Dollar entstehen lassen würde.

Evelyn Palla von der Deutschen Bahn kritisiert die zentrale Entscheidungsfindung ohne lokale Verantwortung als 'organisierte Verantwortungslosigkeit'. Sie räumt ein, dass im ersten Halbjahr nur 58,7 Prozent der Fernzüge pünktlich waren und warnt vor schnellen Verbesserungen, da das Schienennetz erst bis 2035 grundlegend instandgesetzt werden soll.

Airbus präsentiert überraschend gute Halbjahreszahlen mit 12% Umsatzsteigerung, 24% Gewinnsteigerung (bereinigt) und 47% Reingewinnsteigerung. Rekordauslieferungen von 237 Zivilflugzeugen im 2. Quartal tragen dazu bei.

Die US-Notenbank Fed hat die Leitzinsen zwischen 3,5 und 3,75% unverändert gelassen. Entscheidend war die Annahme, dass die hohe Inflationsrate vorübergehend und auf gestiegene Energiepreise zurückzuführen ist. Der Anleihemarkt reagierte mit einem Ausverkauf, die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen auf den höchsten Stand seit 2007.

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat im zweiten Quartal 2024 dank geringer Großschäden und guter Finanzgeschäfte einen überraschend hohen Gewinn von 2,2 Milliarden Euro erzielt und damit die Analystenerwartungen deutlich übertroffen.
Eine internationale Studie im Fachmagazin „The Lancet Public Health“ zeigt, dass die globale Lebenserwartung zwar steigt, Menschen aber auch immer mehr Jahre bei schlechter Gesundheit verbringen. Wohlhabende Länder, darunter Deutschland, die USA, Australien und Kanada, weisen besonders große „Krankheitslücken“ auf.

Geldpolitische Beobachter erwarten, dass die EZB ihr 2-Prozent-Inflationsziel erst 2028 erreicht, während die Prognose für 2027 auf 2,2 Prozent angehoben wurde. Verbraucher-Inflationserwartungen sanken im Juni auf 3,0 Prozent. Der EZB-Rat hielt den Leitzins bei 2,25 Prozent, ließ aber eine Erhöhung im September offen.

Nina Warken, die sich als Gesundheitsministerin bewährt hat, wird voraussichtlich Kanzleramtschefin unter Friedrich Merz. Sie muss nun als "rechte Hand" des Kanzlers die Regierungsarbeit im Hintergrund koordinieren und drohende Konflikte zwischen Ministerien und Koalitionspartner ausräumen.

Weltweit steigt die Lebenserwartung, doch Menschen verbringen zunehmend mehr Jahre bei schlechter Gesundheit, besonders in wohlhabenden Ländern und bei Frauen. Eine Studie in "The Lancet Public Health" zeigt, dass 2023 im Schnitt 10,7 Jahre in schlechter Gesundheit verbracht wurden, verglichen mit 8,8 Jahren im Jahr 1990.

Intel hat nach einer langen Krise ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach Halbleitern für KI-Rechenzentren. Umsatz und bereinigter Gewinn übertrafen die Analystenerwartungen deutlich, was die Aktie im nachbörslichen Handel steigen ließ. Ein Verlust entstand durch eine Wertberichtigung im Zusammenhang mit Subventionen der US-Regierung.

Intel verzeichnete im letzten Quartal ein Umsatzwachstum von 25% auf 16,1 Mrd. Dollar, angetrieben durch die boomende Nachfrage nach KI-Rechenzentren, und übertraf damit die Analystenprognosen deutlich. Trotz eines buchhalterischen Verlusts stieg die Aktie nachbörslich um rund zwölf Prozent.

SAP verzeichnete im zweiten Quartal ein robustes Cloud-Geschäft mit einem Umsatzplus von 22 Prozent und einem Konzernumsatzanstieg von neun Prozent, jedoch blieb der operative Gewinn hinter den Börsenerwartungen zurück.

T-Mobile US, eine Tochter der Deutschen Telekom, erzielte dank der Beliebtheit hochpreisiger Tarife ein starkes Quartalsergebnis und erhöhte die Free Cash Flow-Prognose für das Gesamtjahr, obwohl der Kundenzuwachs im zweiten Quartal zurückging.

Alphabet übertraf im zweiten Quartal die Markterwartungen mit 120 Mrd. USD Umsatz (+24%) und starkem Cloud-Wachstum. Ein Großteil des Gewinns stammt aus Buchgewinnen. Höhere Investitionen in KI-Rechenzentren lassen die Aktie nachbörslich fallen.

Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat seine Jahresprognose für Ebit und Umsatz erhöht, gestützt durch die Anerkennung von US-Wertschöpfungsanteilen ab November 2025 und bessere Absatzerwartungen in Nordamerika. Dies geschieht trotz eines Rückgangs bei Umsatz und operativem Gewinn im zweiten Quartal.
Tesla steigerte im letzten Quartal den Umsatz dank höherer Auslieferungen um 26%, verfehlte aber mit 33 Cent pro Aktie die Gewinnerwartungen der Wall Street (51 Cent). Der Nettogewinn sank um 5% auf 1,11 Mrd. Dollar, was die Aktie im nachbörslichen Handel fallen ließ.
Googles Mutterkonzern Alphabet übertraf im letzten Quartal die Wall-Street-Erwartungen mit einem Umsatzwachstum von 24% und einem Gewinnanstieg auf 112,1 Mrd. Dollar. Das Unternehmen investiert weiterhin massiv in KI-Infrastruktur und erhöhte die Kapitalinvestitionsprognose.