
US-Angriffe im Iran verunsichern Anleger – Ölpreis steigt
US-Angriffe im Iran lösen Verunsicherung an der Wall Street aus. Der Ölpreis steigt, was Spekulationen auf US-Zinserhöhungen anfacht. Broadcom schließt Milliardendeal mit Apple.

US-Angriffe im Iran lösen Verunsicherung an der Wall Street aus. Der Ölpreis steigt, was Spekulationen auf US-Zinserhöhungen anfacht. Broadcom schließt Milliardendeal mit Apple.

Der DAX dürfte am Montag auf seinem Freitagsniveau starten, nachdem er ein Allzeithoch erreichte. Schwache US-Jobdaten dämpfen Zinserhöhungssorgen, doch Analysten warnen vor Risiken im Nahen Osten, Zinspfad und KI-Sektor.

Finnlands Notenbankchef Olli Rehn warnt vor voreiligen Schlüssen aus gesunkenen Energiepreisen. Er betont die hohe geopolitische Fragilität und die Möglichkeit einer Schließung der Straße von Hormus. Rehn fordert zudem Kapitalmarktreformen zur Wachstumsförderung in der Eurozone.

Donald Trump ernannte Kevin Warsh zum Leiter der US-Notenbank Fed, erwartete aber Zinssenkungen. Warsh verspricht nun, die Inflation zu senken, und steuert eher auf Zinserhöhungen zu, was zu Konflikten mit Trump führen könnte.

Die Bank of England belässt den Leitzins bei 3,75 Prozent, trotz einer Inflation von 2,8 Prozent, die durch gestiegene Energiepreise infolge des Iran-Konflikts verursacht wird. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran könnte die Straße von Hormus wieder öffnen.

Die US-Notenbank Fed setzt ihre Zinspause fort und belässt die Leitzinsen unverändert. Erstmals unter Kevin Warsh signalisierte die Fed keine Zinssenkung in diesem Jahr, sondern deutete mögliche Erhöhungen bis 2026 an. Dies führte zu Verunsicherung an den Börsen und steigenden Renditen für US-Staatsanleihen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht die Zinsen, was angesichts sinkender Ölpreise und Wachstumssorgen kritisch gesehen wird. EZB-Präsidentin Christine Lagarde setzt auf Konsens, während die Inflation hoch bleibt. Die Notenbanker sollten trotz des Drucks Kurs halten.

Die Wall Street verzeichnete deutliche Verluste, belastet durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und einen Ausverkauf bei Technologieaktien. Die Inflation beschleunigt sich, was Zinserhöhungen durch die Fed wahrscheinlich macht.

US-Aktienmärkte schließen mit deutlichen Verlusten nach einem überraschend starken Payrolls-Bericht. Gedämpfte Aussichten bei Technologiewerten, gestützt durch Megas-Listings wie SpaceX und Meta-Kapitalerhöhungen, verstärken die Sorge vor Zinserhöhungen der Fed. Renditen steigen, während Öl- und Goldpreise fallen.

Ein Mitglied des Fed-Führungsremiums, Christopher Waller, hat in Frankfurt seine Sorge über die anhaltende Inflation geäußert und schließt weitere Zinserhöhungen nicht aus. Er begründet dies mit dem anhaltenden Iran-Krieg und dessen Einfluss auf die Energiepreise.

US-Börsen erholen sich zur Wochenmitte, getragen von Hoffnungen auf gute Nvidia-Zahlen und fallende Ölpreise. Die Fed-Zinserhöhungsdebatte rückt in den Hintergrund. Chipaktien profitieren von der KI-Spekulation.

US-Börsen verzeichnen Verluste aufgrund von Inflationssorgen und Spannungen im Iran. Anleger blicken gespannt auf die Quartalszahlen von Nvidia und die Protokolle der Fed.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel warnt vor längerer hoher Inflation aufgrund des Iran-Kriegs und signalisiert, dass Zinserhöhungen durch die EZB immer wahrscheinlicher werden, insbesondere wenn sich das Inflationsbild nicht ändert.