Amazon-Umsatzwachstum treibt Wall Street an, Apple fällt wegen Chip-Engpässen
En resumen
- Starke Quartalszahlen von Amazon, angetrieben durch KI-Investitionen, beflügeln die Wall Street und lassen die Amazon-Aktie steigen.
- Apple hingegen verliert wegen Sorgen um Halbleiter-Lieferengpässe und sinkender Nachfrage.
- Die Fed-Geldpolitik rückt ebenfalls in den Fokus.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Amazon verzeichnete das stärkste vierteljährliche Umsatzwachstum seit über vier Jahren, was Bedenken bezüglich hoher KI-Investitionen zerstreute. Apple warnte vor Lieferengpässen bei Halbleitern, was die Aktie belastete.
Amazon vermeldet starke Umsätze und wischt damit Bedenken wegen hoher KI-Investitionen zur Seite. Die US-Anleger stürzen sich auf die Aktie. Für Apple geht es dagegen wegen Sorgen um Chip-Engpässe spürbar bergab.
Starke Quartalszahlen von Amazon haben der Wall Street am Freitag Auftrieb gegeben und Sorgen der Anleger über zu hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) gelindert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher auf 52.485 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,7 Prozent auf 7490 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein Prozent auf 25.374 Punkte.
Im Mittelpunkt des Interesses stand Amazon. Die Aktien des Online-Riesen sprangen um mehr als 15 Prozent nach oben, nachdem der Konzern das stärkste vierteljährliche Umsatzwachstum seit über vier Jahren verzeichnet hatte. Die Ergebnisse zerstreuten zusammen mit einem ähnlich starken Bericht von Microsoft die Bedenken der Investoren, dass sich die massiven Ausgaben für KI-Rechenzentren nicht schnell genug auszahlen könnten. "Es gab die Befürchtung, dass die Ausgaben von Amazon uferlos und unverantwortlich seien, aber Konzernchef Andy Jassy hat diese Sorgen zerstreut", sagte Jake Dollarhide, Chef des Vermögensverwalters Longbow Asset Management. Microsoft-Papiere legten im Sog von Amazon um weitere drei Prozent zu.
Gegen den Trend rutschten die Aktien von Apple um 7,4 Prozent ab. Der iPhone-Hersteller hatte gewarnt, dass Lieferengpässe bei Halbleitern das Wachstum beeinträchtigen würden. Dies schürte die Sorge, dass die jüngsten Preiserhöhungen bei den Smartphones die Nachfrage der Verbraucher schwächen könnten. Der Kursrutsch bei Apple drückte den S&P-Technologieindex um 0,5 Prozent ins Minus.
Bei den Nebenwerten brachen die Papiere des Internet-Dienstleisters GoDaddy um fast 17 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose eingegrenzt hatte. Die Aktien von Monolithic Power Systems stiegen dagegen um mehr als acht Prozent, da die Umsatzprognose für das dritte Quartal die Erwartungen übertraf.
Staatsanleihenrendite steigt
Auf makroökonomischer Ebene rückte die Geldpolitik wieder in den Fokus. Drei US-Notenbanker forderten am Freitag sofortige Maßnahmen, um die Inflation auf das Ziel der Federal Reserve (Fed) von zwei Prozent zu senken. An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung im September dem FedWatch-Tool der Börse CME zufolge derzeit auf 65 Prozent beziffert. Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihen stieg im Zuge dessen auf 4,28 Prozent.
Grundsätzlich bleiben die Aussichten für die US-Unternehmen jedoch positiv: Analysten erwarten LSEG-Daten zufolge, dass die Gewinne der S&P-500-Konzerne im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent steigen werden, wobei KI-bezogene Aktien den Großteil dieses Wachstums ausmachen dürften.
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Eine Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung im September ist wahrscheinlich.
Probable · En meses
Preguntas abiertas
- Wie werden sich die Halbleiter-Lieferengpässe bei Apple langfristig auswirken?
- Werden die US-Notenbanker im September die Zinsen erhöhen?







