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Apple entfernt Telegram kurzzeitig aus App Store
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Apple entfernt Telegram kurzzeitig aus App Store

Telegram-App nach Entfernung von kinderpornografischen Inhalten im App Store wieder zugelassen; Gründer Pawel Durow spricht von Erpressung.

En resumen

  • Apple hat Telegram wegen Kinderpornografie kurzzeitig aus dem App Store entfernt.
  • Nach Löschung der Inhalte und Sperrung des Nutzers wurde die App wieder zugelassen.
  • Gründer Pawel Durow nannte einen Erpresser als Ursache.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Telegram war in den letzten Jahren mehrfach wegen mangelnder Moderation und Kriminalitätsbekämpfung in die Kritik geraten.

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San Francisco. Apple hat die App des Messaging-Dienstes Telegram wegen Verbreitung von Kinderpornografie für kurze Zeit aus der Download-Plattform für seine iPhones entfernt. Die App wurde dem Konzern zufolge wieder zugelassen, nachdem Telegram die Inhalte entfernte und den Nutzer, der sie verbreitet hatte, von der Plattform verbannte.

Telegram-Gründer Pawel Durow machte für den Vorfall einen „Erpresser“ verantwortlich, der Schutzgeld von Betreibern von Telegram-Gruppen haben wolle. Im aktuellen Fall sei ein Beitrag in einer Gruppe verändert worden. Dadurch hätten die automatisierten Prüfsysteme von Telegram dies nicht mitbekommen. An sich sei illegale Pornografie in öffentlichen Telegram-Gruppen „kein systemisches Problem“, schrieb Durow auf der Online-Plattform X.

In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Kontroversen um Telegram. So wurde Durow 2024 in Frankreich wegen des Vorwurfs festgenommen, dass Telegram nicht ausreichend gegen den Missbrauch durch Kriminelle vorgehe. Die Behörden in Australien starteten ein Verfahren gegen Telegram wegen Vorwürfen, dass der Messaging-Dienst extremistische Beiträge nicht entdeckt und entfernt habe.

Telegram spielt zugleich eine wichtige Rolle unter anderem im Ukraine-Konflikt, weil beide Seiten über den Dienst Informationen zum Verlauf des russischen Angriffskrieges veröffentlichen. In Russland wurde Durow vergangene Woche auf eine Terroristen-Liste gesetzt. Ein Hintergrund waren Behauptungen, dass Telegram von ukrainischen Geheimdiensten genutzt werde, um Kontakt zu Russen anzubahnen. Telegram ist in Russland zwar blockiert, aber kann über verschlüsselte VPN-Verbindungen genutzt werden, die den Aufenthaltsort der Nutzer verschleiern.

Preguntas abiertas

  • Wie genau funktionierte die angebliche Erpressung?
  • Welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen plant Telegram?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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