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Behörden bereiten sich mit Hubschraubermessungen auf Atomunfall vor
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Die Zeit1 g önceDefense2 dk okumaGermany

Behörden bereiten sich mit Hubschraubermessungen auf Atomunfall vor

En resumen

  • Deutsche Behörden führen mit Hubschraubern Strahlenmessungen in Schwaben durch, um sich auf mögliche Atomunfälle im In- oder Ausland vorzubereiten.
  • Das Bundesamt für Strahlenschutz betont die Notwendigkeit der Vorsorge, da Radioaktivität keine Grenzen kennt.
  • Ähnliche Übungen gab es bereits grenzüberschreitend mit Frankreich.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Deutsche Behörden führen Hubschraubermessungen durch, um sich auf mögliche Atomunfälle vorzubereiten, auch wenn Deutschland keine Kernkraftwerke mehr betreibt. Die Übungen berücksichtigen Havarien in ausländischen Atommeilern, da Radioaktivität keine Grenzen kennt.

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Mit Strahlenmessungen aus einem Hubschrauber bereiten sich Behörden auf einem möglichen Atomunfall vor. Obwohl in Deutschland keine Kernkraftwerke mehr im Betrieb seien, müsste man auf Unfälle vorbereitet sein, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz mit. Letztlich geht es bei den aktuellen Übungen in Schwaben auch um eine mögliche Havarie in einem Atommeiler im Ausland. «Denn Radioaktivität macht nicht an Grenzen halt», betont das Bundesamt.

Derzeit finden daher in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei Testflüge statt. Helikopter der Bundespolizei seien bis Donnerstag südlich von Augsburg bei Mindelheim und Schwabmünchen sowie am Forggensee unterwegs, kündigte das Bundesamt an.

Die Maschinen starten jeweils vom Fliegerhorst in Kaufbeuren. Über Land fliegen sie die Testgebiete in einer Höhe von etwa 90 Metern ab. Nahezu 600 Quadratkilometer sollen so untersucht werden.

Im April gab es solche Übungsflüge bereits grenzüberschreitend mit der französischen Strahlenschutzbehörde im Schwarzwald und im Elsass. Frankreich hat im Unterschied zur Bundesrepublik noch zahlreiche Kernreaktoren im kommerziellen Einsatz.

In München und Berlin stehen für Notfall Systeme bereit

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat für das Aufspüren von Strahlenquellen in Berlin und München flugtaugliche Messsysteme stationiert. Diese werden im Notfall von Helikoptern der Bundespolizei oder des Katastrophenschutzes aus betrieben.

Mit den Trainingsflügen wird dieser Ernstfall simuliert. «Gelangen zum Beispiel bei einem Unfall radioaktive Stoffe in die Umwelt, ist es für den Schutz der Bevölkerung entscheidend, schnell einen guten Überblick zu erhalten», erläuterte das Bundesamt. Strahlungsmessungen aus der Luft könnten dafür einen wichtigen Beitrag leisten. Innerhalb von drei Stunden kann nach Angaben des Bundesamtes eine Fläche von rund 100 Quadratkilometern untersucht werden.

Wie weit Radioaktivität nach einem Atomunfall in die Umwelt gelangen kann, zeigte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in der Ukraine im Jahr 1986. Etwa zehn Tage lang wurden in der Kraftwerksruine große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt. Mehrere radioaktive Wolken zogen über Europa, in der ganzen Bundesrepublik wurde die Belastung gemessen und möglicherweise belastete Nahrungsmittel wurden vernichtet.

Nach Angaben des Bundesamtes können auch heute noch Waldpilze oder Wildschweine aus manchen Gebieten kontaminiert sein. Das aktuelle Testgebiet südwestlich von Augsburg gehöre zu den Gegenden in Deutschland, die am stärksten von dem Atomunfall vor 40 Jahren betroffen seien. Die Fachleute erwarten daher, dass sie dort mit den Hubschrauberflügen außer den natürlich im Erdboden vorkommenden radioaktiven Stoffen auch Cäsium-137 nachweisen werden, das aus dem Unglücksreaktor stammt.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Cäsium-137 wird in den Testgebieten nachgewiesen.

    Probable · En días

Preguntas abiertas

  • Wie werden die Messergebnisse im Detail ausgewertet?
  • Gibt es Pläne für weitere grenzüberschreitende Übungen?
  • Welche konkreten Schutzmaßnahmen werden der Bevölkerung im Ernstfall empfohlen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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