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Belarus und Russland beginnen Übung zum Einsatz von Atomwaffen
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Handelsblatt18/5/2026Mundo2 min de lecturaGermany

Belarus und Russland beginnen Übung zum Einsatz von Atomwaffen

En resumen

  • Belarus und Russland haben eine Übung zum möglichen Einsatz von Atomwaffen begonnen.
  • Das belarussische Verteidigungsministerium erklärte, die Manöver seien Teil planmäßiger Übungen und stellten keine Bedrohung dar.
  • Präsident Lukaschenko sieht darin Schutz vor der NATO.

Resumen generado por IA

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In Belarus haben die Streitkräfte des eigenen Landes und Russlands nach Militärangaben mit einer Übung zum möglichen Einsatz von Atomwaffen begonnen.

In Minsk informierte das Verteidigungsministerium über das Manöver von Militäreinheiten zum Transport von Atomwaffen und zur Vorbereitung auf deren Einsatz. Das Ministerium wies darauf hin, dass es sich um planmäßige Übungen der Raketentruppen und der Luftwaffe handele, die nicht gegen irgendjemanden gerichtet seien. Sie stellten keine Bedrohung dar.

Laut einer Erklärung des Verteidigungsministeriums besteht das Ziel des Manövers darin, die Einsatzbereitschaft von Waffen und Technik zu überprüfen und die Ausbildung des Personals zu verbessern. Konkret geprobt werde der Transport von Nuklearmunition, hieß es.

Russland unterhält auf Drängen des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko im eng verbündeten Nachbarland taktische Atomwaffen. Lukaschenko verspricht sich davon mehr Sicherheit in der Konfrontation mit dem Westen – als Schutz vor einer angeblichen Bedrohung des Landes durch die Nato-Staaten.

Der Kreml wies indes die jüngsten Vorwürfe des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zurück, nach denen Russland einen neuen Angriff von Belarus gegen die Ukraine oder sogar gegen ein Nato-Land plane. „Solche Erklärungen sind nichts anderes als der Versuch einer weiteren Aufhetzung, um den Krieg fortzusetzen und die Spannungen zu schüren“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Selenskyj hatte zuletzt am 15. Mai den Nachbarn Belarus davor gewarnt, sich von Russland in den Angriffskrieg gegen die Ukraine hineinziehen zu lassen. Moskau wolle von belarussischem Boden aus in Richtung Tschernihiw-Kiew marschieren oder sogar eins der mit Belarus benachbarten Nato-Länder angreifen, behauptete er. Selenskyj berief sich auf angebliche Geheimdienstinformationen zu solchen Gesprächen. Details nannte er nicht.

In Belarus (früher Weißrussland) gilt Lukaschenko als engster Verbündeter von Kremlchef Wladimir Putin. Minsk steht im Moskauer Angriffskrieg fest an der Seite Putins, hatte das Gebiet des Landes russischen Truppen für Angriffe auf die Ukraine überlassen und lässt auch Rüstungsgüter für die Invasion produzieren.

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This article was originally published by Handelsblatt.

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