Brandenburg's historic gardens face climate change impacts
In Brandenburgs geschützten Gärten und Parks sind die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Große Trockenheit oder plötzliche, starke Regengüsse gefährdeten zum Beispiel alte Bäume, teilte das Landesdenkmalamt mit. Aus denkmalpflegerischer Sicht sei klar, dass gehandelt werden müsse - auch um etwa archäologische Fundplätze zu erhalten.
«Vor dem Hintergrund des Klimawandels sind alle Anstrengungen, Energie durch erneuerbare Techniken zu gewinnen, grundsätzlich unterstützenswert», heißt es von den Denkmalpflegern. Ihren Teil trage die brandenburgische Behörde dazu bei, dass sie etwa Sonnenkollektoren auf Dächern ermögliche - obwohl Gebäude unter Denkmalschutz stehen.
Rote Solarmodule trotz Denkmalschutz für den Klimaschutz
«Wie andere Bauten sind Denkmale grundsätzlich für die Installation von Solaranlagen geeignet.» Möglicherweise gebe es aber besondere Auflagen, um die Denkmalsubstanz und die Statik der Gebäude nicht zu gefährden, heißt es vom Landesdenkmalamt.
Auch die Weiterentwicklung der Solarmodule helfe - es gebe mittlerweile viele Möglichkeiten, farblich angepasste und nicht glänzende Paneele anzubringen - rote Solarmodule für rote Dächer etwa. Die Genehmigungsquote liege seit Jahren bei deutlich über 90 Prozent.