Dell PowerProtect Data Domain: Mehr als ein Dutzend Sicherheitslücken geschlossen
Kritische Schwachstellen in Apache Commons FileUpload, OpenSSL und SQLite ermöglichen Remote-Code-Execution mit Root-Rechten
En resumen
- Dell hat in PowerProtect Data Domain über ein Dutzend Sicherheitslücken geschlossen, darunter kritische Schwachstellen in Apache Commons FileUpload, OpenSSL und SQLite.
- Angreifer können über eine Root-Lücke (CVE-2026-26944) Schadcode mit Root-Rechten ausführen.
- Die meisten Lücken sind als „hoch“ eingestuft.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Dell PowerProtect Data Domain ist eine Lösung zum Schutz von Daten in On-Premise- und Multi-Cloud-Umgebungen. Das Produkt wird von Unternehmen weltweit eingesetzt, um kritische Daten zu sichern.
Eigentlich soll Dell PowerProtect Data Domain Daten in On-Premise- und Multi-Cloud-Umgebungen schützen. Doch aufgrund zahlreicher Sicherheitslücken können Angreifer Instanzen attackieren.
Die Gefahren
Wie aus einer Warnmeldung hervorgeht, stecken die nun geschlossenen Sicherheitslücken in Komponenten wie Apache Commons FileUpload und OpenSSL, die PowerProtect Data Domain einsetzen. Die Anwendung ist aber auch selbst verwundbar. Die Entwickler versichern, die Sicherheitsprobleme in den Ausgaben 7.13.1.70, 8.3.1.30, 8.6.1.10 und 8.7.0.1 gelöst zu haben.
Der Großteil der geschlossenen Lücken ist mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. So können Angreifer etwa eine DoS-Lücke (CVE-2025-48976) in Apache Commons FileUpload ausnutzen, um Abstürze auszulösen. Es gibt aber auch „kritische“ Lücken. So kann über eine SQLite-Schwachstelle (CVE-2025-6965) Schadcode auf Systeme gelangen.
Mehr als ein Dutzend Root-Sicherheitslücken
PowerProtect Data Domain ist unter anderem über eine Root-Sicherheitslücke angreifbar (CVE-2026-26944 „hoch“). Weil eine Authentifizierung für kritische Funktionen fehlt, können Angreifer aus der Ferne an der Schwachstelle ansetzen und Schadcode mit Root-Rechten ausführen. In so einem Fall ist von einer vollständigen Kompromittierung eines Systems auszugehen. Es wurden noch dreizehn weitere Root-Lücken geschlossen.
Zusätzlich können Angreifer aufgrund von nicht ausreichend geschützten Zugangsdaten auf Instanzen zugreifen (CVE-2025-36568 „hoch“). Bislang gibt es seitens Dell keine Hinweise, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen. Weil sich das aber schnell ändern kann, sollten Admins mit dem Patchen nicht zu lange zögern.
Zuletzt hat Dell im März mehrere Sicherheitslücken in Dell Secure Connect Gateway Policy Manager geschlossen.
Preguntas abiertas
- Wie viele Systeme sind von den Sicherheitslücken betroffen?
- Gibt es bereits bekannte Angriffe auf verwundbare Instanzen?






