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Deutsche Bahn: Weitere Mitarbeiter im Bahnhofsservice erhalten Bodycams
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Die ZeitayerBusiness1 min de lecturaGermany

Deutsche Bahn: Weitere Mitarbeiter im Bahnhofsservice erhalten Bodycams

Rund 2.700 Beschäftigte im Bahnhofsservice und in der Stationsbetreuung sollen schrittweise freiwillig mit Bodycams ausgestattet werden.

En resumen

  • Rund 2.700 Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Bahnhofsservice erhalten schrittweise freiwillig Bodycams.
  • Damit reagiert der Konzern auf eine Zunahme von Übergriffen auf das Personal, um durch eine deeskalierende Wirkung für mehr Sicherheit zu sorgen.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die Deutsche Bahn reagiert mit der Maßnahme auf eine Zunahme von Übergriffen auf ihr Personal im Regionalverkehr und an Bahnhöfen.

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Rund 2.700 weitere Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Bahnhofsservice und in der Stationsbetreuung sollen mit Bodycams ausgestattet werden. Wie der Konzern mitteilte, sollen die Beschäftigten schrittweise die Möglichkeit bekommen, freiwillig eine solche Kamera zu tragen. An den Hauptbahnhöfen Frankfurt am Main und Bielefeld seien erste Geräte bereits im Einsatz. Die Beschäftigten sollen vor der Nutzung geschult werden.

Ziel sei es, die Mitarbeitenden durch die Bodycam als Teil der persönlichen Schutzrüstung besser zu schützen, sagte die Vorständin Personenbahnhöfe DB InfraGO, Katja Hüske. Die Bahn erhofft sich von den Kameras demnach vor allem eine deeskalierende Wirkung in Konfliktsituationen.

Die Bahn-Beschäftigten können Bodycams an der Oberbekleidung tragen. Kommt es zu einer gefährlichen Situation, können die Geräte per Knopfdruck eingeschaltet werden.

In den Zügen werden Bodycams sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr bereits genutzt. Auch das dortige Personal kann die Geräte freiwillig nutzen.

Maßnahme gegen Zunahme bei Übergriffen auf Personal

Die Ausstattung mit den Videokameras ist eine Reaktion auf die Zunahme von Übergriffen auf Bahn-Personal. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter im Regionalverkehr im Februar hatte Bahnchefin Evelyn Palla angekündigt, dass noch in diesem Jahr alle Beschäftigten mit Kundenkontakt mit einer solchen Kamera auf freiwilliger Basis ausgestattet werden sollen.

Im ersten Halbjahr verzeichnete die DB nach eigenen Angaben mit 989 Vorfällen im Regionalverkehr eine Zunahme um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 781 Fällen machten einfache Körperverletzung wie Schubsen, Greifen und Bespucken den größten Teil der knapp 1.000 Übergriffe im ersten Halbjahr bei DB Regio aus. Darüber hinaus habe es 185 Fälle versuchter Körperverletzung gegeben. 22 Mitarbeitende waren von schweren Körperverletzungen betroffen. An den Bahnhöfen wiederum wurden Mitarbeitende des Bahnhofsservices den Angaben der Bahn zufolge 50-mal angegriffen.

Nach Angaben der Bahn sollen die Bodycams dazu beitragen, dass sich Reisende und Mitarbeitende gleichermaßen sicher in den Zügen des Fernverkehrs fühlten. Sie hätten eine präventive Wirkung und dienten der Abwehr und Reduktion von Gewalttaten sowie der Beweissicherung.

Preguntas abiertas

  • Wie hoch ist die genaue Beteiligungsquote der Mitarbeiter an der Freiwilligkeit?
  • Wie bewerten Gewerkschaften den Einsatz der Bodycams langfristig?

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This article was originally published by Die Zeit.

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