Deutschland und Frankreich definieren Kriterien für digitale Souveränität
En resumen
- Deutschland und Frankreich haben gemeinsame Kriterien für digitale Souveränität erarbeitet.
- Ziel ist es, kritische Abhängigkeiten von Drittländern bei Cloud, KI und Dateninfrastruktur zu reduzieren und den EU-Ton anzugeben.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Deutschland und Frankreich haben gemeinsame Kriterien für digitale Souveränität definiert, um kritische Abhängigkeiten von Drittländern zu reduzieren. Dies geschieht kurz nach Vorstellung des EU-Technologiesouveränitätspakets.
Deutschland und Frankreich definieren gemeinsame Kriterien für digitale Souveränität. In einem Papier, das dem Handelsblatt vorliegt, schärfen beide Länder die Kriterien, wann Cloud, KI und Dateninfrastruktur als „souverän“ gelten sollen. Damit wollen Berlin und Paris auch den Ton für die Europäische Union (EU) setzen.
„Europas digitale Souveränität muss gestärkt werden, indem kritische Abhängigkeiten von digitalen Technologien, Ressourcen, Produkten und Dienstleistungen aus Drittländern reduziert werden“, heißt es in dem deutsch-französischen Papier. Solche Abhängigkeiten zeigen sich auf allen Ebenen – von der IT-Infrastruktur mit Halbleitern und Software über die Datenverwaltung bis hin zu Künstlicher Intelligenz (KI).
Das Dokument kommt nur zwei Wochen, nachdem die EU-Kommission ihr Technologiesouveränitätspaket vorgestellt hat. Mit dem Paket – darunter der „Cloud and AI Development Act“ und der „Chips Act 2.0“ – will die EU die technologische Abhängigkeit von US-Anbietern deutlich reduzieren. Künftig sollen europäische Cloud- und KI-Anbieter beim Speichern und Verarbeiten von Daten, die als sensibel eingestuft werden, bevorzugt werden. Zudem will die EU die Halbleiterproduktion fördern.
Preguntas abiertas
- Wie werden die Kriterien konkret umgesetzt?
- Welche Auswirkungen hat dies auf US-Anbieter?





